Afrigaaner schrieb:Mein nächster wird ein MB. Der Wiederverkauf nach 3 Jahren ist extrem gut.
Gude,
die Problematik (Öl + Wasser + Leistung) scheint nun ja gelöst zu sein. Wie die Marktlage in SA ist, kann ich natürlich nicht bewerten. Wenn es nach dem Restwertverhalten geht, dann dürfte nach hiesigen Maßstab dieser Parameter kein Entscheidungskriterium pro MB sein. Die Marktspiegel weisen die MB Modelle hier nicht als Spitzenreiter aus, auch wenn sie nicht am Ende der Liste auftauchen.
Der Wiederverkaufswert ist auch stark von der Modellpolitik abhängig. Wie oft werden Modellwechsel vollzogen? Alle 3 Jahre, alle 5? Wenn Du ein Auto kaufst, dann informiere Dich, wann der nächste Modellwechsel ansteht. Wenn nach 2 Jahren das Facelift raus kommt, nach 3 Jahren das neue Modell, so kannst Du schnell mal nach 2 Jahren ein Modell fahren, was nicht mehr verkauft wird und zudem zwischendurch eine Facelift hatte.
Dann sei Dir geraten, alle gängigen Zeitschriften weg zu werfen. Darin liest Du tendenziell das Ergebnis der größten Spendenbereitschaft des gewinnenden Herstellers. Halte Dich an die Auskünfte von Flottenbetreibern, welche Erfahrungen, Kostenverläufe und subjektiven Wahrnehmungen diese haben.
Entscheidend ist letztlich was Du wirklich willst. Es gibt heute keine schlechten Autos mehr. Deine Zufriedenheit mit BMW ist Spiegel dessen, was die Marktsituation angeht. Ein teures Auto, wertstabil, hochwertig und im Vergleich zu seinen jeweiligen Mitbewerbern immer um die Augenhöhe herum. Nehmen wir die direkten Konkurrenten MB und Audi. Im Vergleich mit diesen Fahrzeugen kann jedes einzelne in Teilbereichen die Spitzenposition für sich proklamieren. Ob die jeweiligen Fahrzeuge nun ein paar mehr Newton Drehmoment haben oder weniger, ob sie 6,9 oder aber 7,3 Sekunden auf 100 brauchen, oder 210 bzw 215 Km/h schnell sind, ist Jacke.
Die sind alle flott unterwegs, alle relativ modern in der Motorentechnologie, wobei hier das älteste Modell der 3 Anbieter die sparsamsten Motoren anbietet. Als Motorsportler und Fuhrparkleiter kommt für mich natürlich nur das einzig richtige Antriebskonzept in Frage. Leistung gehört auf die Hinterachse, Lenkung nach vorne. Macht eine Achse beides, so ist es hinten wie vorne ein Kompromiss, welcher lediglich aus Modellpaletten strategischer Sicht, Sinn macht. Bewege ich mich im Leistungsbereich jenseits der 180-200 PS dann wird nicht ohne Grund zumeist vom Frontantrieb abgeraten und der Allrad empfohlen, wenn die Produktpalette den Heckantrieb nicht anbietet. Das 2 angetriebene Achsen mehr Gewicht, Reibungskräfte, Verbrauch und Verschleiß bedeuten, zudem mehr Anfälligkeit und Wartungskosten bedeuten können, wird auch kein Purist bestreiten können. Für mich ist dies elementar wichtig, für andere gleichgültig. Du entscheidest was Dir wichtig ist, laß Dir da nicht reinquatschen.
Fahr die Vergleichsmodelle, laß Dir von jeweils 2 Händlern einer Marke Angebote für Dein Wunschfahrzeug mit und ohne Inzahlungnahme des alten Autos machen. Dann ab zu 2 Gebrauchthändlern, was die für Deinen alten bieten. Dann hör drauf, was Dein Bäuchlein bei ner Runde schwimmen im Pool sagt. Ist der Preisunterschied unerheblich, gib Deinem Bäuchlein Recht. Wenn nicht, laß Hirn dem Bäuchlein helfen.
Wann welche Modelle neu raus kommen, Gebrautwagenpreise etc bekommste via PN.
Viel Spaß beim Auswählen.