So schockierend die berichteten Fälle doch sind stellt sich doch die Frage, ob es sich dabei nicht mehr oder weniger um Einzelfälle handelt. Kennt jemand solche Fälle aus dem persönlichen Umfeld bzw. war selber in einer vergleichbaren Situation?
Mir persönlich sind durch den Bekannten- und Verwandtenkreis nur vorbildliche Arbeitgeber bekannt z.B:
- Ein Arbeitgeber der sämtlichen Beschäftigten (auch dem ungelernten Arbeiter)des Betriebs sowie ehemaligen Mitarbeitern (insgesamt 2000 Personen) zum Firmenjubiläum einen gemeinsamen Urlaub in Rom finanzierte.
- Ein Arbeitgeber der einem privat verunglückten Mitarbeiter einen behindertengerechten Umbau seines Hauses finanzierte.
- Ein Arbeitgeber der die Errichtung von Freizeit- und Kultureinrichtungen finanziert, weil der Stadt dazu die finanziellen Mittel fehlen.
- Ein Arbeitgeber der Sportanlagen errichtet und sie den Mitarbeitern kostenlos zur Verfügung stellt.
- Ein Arbeitgeber der bei Standortwechsel des Arbeitsplatzes Umzugskosten und für eine Übergangszeit eine zweite Miete bezahlt.
- Ein Arbeitgeber, der selbst unproduktiven Schülerpraktikanten Geld bezahlt.
......
natürlich sind das nur einzelne Beispiele und es ist nicht zwangsläufig repräsentativ, aber das sind Kündigungen wegen eines Frikadellendiebstahls etc. auch nicht.
Zu Wallraff: Ich halte ihn aufgrund solcher Aussagen für nicht mehr zurechnungsfähig:
http://www.youtube.com/watch?v=ekS4QkzWfxM