Vorab ich bin kein (Natur)Wissenschaftler.
Trotzdem kann ich mich über die Berichterstattung mancher Medien zu diesem Thema nur wundern.
Die von mir geschätzte Seite SPON, berichtet jetzt seit Tagen mit zunehmender Panik über den wohl nicht wegzudiskutierenden Klimawandel.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...4465,00.html
Auch über die " Tatsache " das der Mensch einen nicht unerheblichen Anteil hat scheint Einigkeit zu herrschen. So weit so schlecht.
Nur über die Lösungsansätze aus diesem Dilemma kann man nur den Kopf schütteln.
Da wird eine Vollbremsung beim Co2 Austoß verlangt. Kommt die nicht wird die sofortige Apokalypse prophezeit.
Inseln wie etwa Sylt versinken, Felder verdorren und Städte werden überschwemmt etc. . Schön war auch die Ankündigung der Invasion der Giftspinnen. Nächste Woche werden dann wahrscheinlich die allseits bekannten Killertomaten angreifen.
Ich will das nicht ins lächerliche ziehen. Aber realistische Lösungsmöglichkeiten werden nicht gebracht. Gleichzeitig wird der moralinsaure Zeigefinger
gegenüber Politik und Wirtschaft erhoben, da nicht sofort nach Erscheinen des Berichts konkrete Maßnahmen ergriffen werden.
Vielleicht sollte der Redakteur dieses Berichtes mal ein Seminar über poltische Willensbildung belegen.( Oder nach Heimspielen mal auf die Seite unserer Eintracht gehen.)
Es sind zähe und langwierige Prozesse und die Interessen der Menschen und der Nationen in denen sie leben sind halt verschieden.
Der Mensch ist nun mal beschränkt in seiner Wahrnehmung.
Genetisch betrachtet sind wir ja noch Höhlenbewohner ,allerdings mit Handy.
Jeder prüfe sich selbst. Beim Betrachten der Abendnachrichten schaut man sich eine Flutkatastrophe mit leichtem Ensetzen an ,um dann in die Küche zu gehen und sich ein Bierchen zu holen. Aus den Augen aus dem Sinn.
Der Tsunami hat in den hiesigen Medien nur deswegen so viel Aufmerksamkeit bekommen,weil zufällig ein Urlaubsgebiet weißer Menschen betroffen wurde.
Anders gesprochen , es ist wahrscheinlich sehr schwer politische Maßnahmen in der Wetterau durchzusetzen ( z. B die Verdreifachung des Benzinpreises) weil damit möglicherweise ein Südseearchipel vor dem Untergang gerettet werden könnte. In Anbetracht meiner beschränkten Restlebensspanne wäre ich da schwer zu überzeugen.
Das wird nicht funktioniern.
Vollbremsungslösungen führen nach meinem Verständnis ebenfalls geradewegs in die Katastrophe. Und zwar in die politische und wirtschaftliche. Um das vorherzusagen muß man nicht mal Wissenschaftler sein.
Wenn überhaupt ,werden wir nur sehr, sehr langsam aus diesen Schlamassel wieder rauskommen.