Ach, die arme Frau. Nachdem ihr Sohn ihr erklärt hat, womit er sein Geld verdient ("Ich schreibe Bücher über Steine und die Khmer-Kultur") hat sie ihren Freundinnen in Preungesheim aus Scham vorgeflunkert, ihr Sohn sei Museumswärter, nicht ahnend, wie nahe sie der Wahrheit kommt. Doch nicht genug damit: Verschleppt von ihrem eigenen Fleisch und Blut, darf sie nicht den wohlverdienten Lebensabend mit Sonnenhof-Äppler verbringen, sondern muss sich sauren Wein bei der Kehrwoche verdienen. Pfui, pfui, pfui.