Jörg Berger war der einzige Mensch im Fussball-Profibereich, dem ich jemals ein Fax/einen Brief persönlich geschrieben habe.
Als er zu seiner Aachener Zeit zeitweise mit seiner Trainertätigkeit aussetzen musste, griff ich an dem Abend, als ich die Nachricht von seiner schweren Krankheit erfuhr, zu Papier und Stift und sandte spontan ein Fax an die Alemannia-Geschäftsstelle. Sinngemäß schrieb ich:
Lieber Herr Berger, ich bin sicher, dass an dem heutigen Abend ganz, ganz viele Menschen, vor allem Fans der Eintracht, des 1. FC Köln und von Schalke 04 sowie der Alemannia, an Sie denken und Ihnen alles, alles Gute wünschen. Sie haben uns so viel Energie und Lebensfreude gegeben mit Ihren „Rettungsaktionen“ für unsere Vereine. Sie sollen wissen, dass wir Ihnen hiermit von dieser Energie in Ihrem Kampf gegen die Krankheit einiges zurückgeben wollen.
Jörg Berger bekam „waschkörbeweise“ Briefe und Faxe.
Ruhe in Frieden, Du hast Dich um unsere Eintracht verdient gemacht.