Ohne Verantwortung von jugendlichen, jungen erwachsenen und älteren Fans, die zündeln, randalieren oder gewalttätig werden, nehmen zu wollen:
Wie soll eine Szene einen geforderten Selbstreinigungsprozess ernsthaft in Angriff nehmen, wenn die, die soetwas fordern, ein 100% konträres Beispiel geben?
Die Polizei ermittelt scheinbar selbst nicht akkurat, zielstrebig und öffentlich gegen Fehlverhalten der eigenen Reihen. Das es ein solches gibt, ist ohne Frage klar. Das wissen Normalos, Ultras, Hools und Polizisten selbst.
Was ist mit dem guten Beispiel derer, die dafür vom Volk bezahlt werden, die Gesetze durchzusetzen.
Wenn die Gesetzestreue in den eigenen Reihen aufhört, gibt es auch keine Glaubwürdigkeit und gegenseitiger Respekt wird mehr als erschwert!
Es ist der falsche Weg, zu glauben, Fehlverhalten der Polizei zu vertuschen sei sinnvoll, damit Fussballanhänger kein argumentatives Pulver zum verschießen gegen die Polizei haben. Ein Fehlverhalten der Polizei wurde und wird immer wahrgenommen und kommuniziert, eine Vertuschung ist kontraproduktiv. Dies wird als verlogen und hinterhältig wahrgenommen und der Respekt geht verloren. Dies wiederum steigert das Aggressionspotential gegen die Staatsmacht.
Würde gewissenhaft mit gutem Beispiel vorangegangen, würden auch Verhaltensweisen, die von den Fans aufgrund schlechter Erfahrungen und Enttäuschung durch Ungerechtigkeiten als zu kritisch betrachtet werden, unproblematischer akzeptiert werden.