FR schrieb:Neben den Personalkosten schlagen bei Eintracht Frankfurt AG Stadionmiete (acht bis neun Millionen Euro pro Jahr), vertragliche Zahlungen an die Rechtevermarkter ISPR (2,3 Millionen) und Sportfive (etwa 1,5 Millionen) sowie an den Verein für die Namensrechte (1,2 Millionen) und das Leistungszentrum (2,3 Millionen) zu Buche.
Diese Zahlen werden mittlerweile zumindest offensiver kommuniziert als früher. Zusammen mit dem kalkulierten Minus ist das schon ein gewisser Kurswechsel.
Strukturell kommt der Etat nur dann wieder in Ordnung, wenn Einnahmen steigen und/oder Ausgaben sinken. Früher oder später muss das passieren. Auf der Einnahmenseite eine sehr, sehr unsicher Seite, weil 8-9 Mannschaften mehr Geld in die Hand nehmen können (u.a. Hoffenheim und Wolfsburg, die im Moment hinter uns stehen). Da HB/Pröckl kein finanzielles Harakiri machen, wird das wohl ein Vorgriff auf sinkende Ausgaben unter den oben gelisteten Posten sein. Trotzdem ist mir nicht ganz wohl dabei.
Vielleicht will HB auch noch etwas von seiner hier geleisteten Aufbauarbeit haben. Der Jüngste ist er ja auch nicht mehr. Jedenfalls hoffe ich, dass die Verantwortlichen das genau durchgerechnet haben und nicht wie die Herren Kind und Schmadtke in Hannover irgendwann erklären müssen, sich finanziell übernommen zu haben (ohne dass etwas nennenswertes bei den Investitionen herausgekommen wäre).