Weil sich die Woche zum Spiel hin verdichtet -kurz einige Krümel.
Nach dem üblichen Aufwärmgetrippel -und getrappel um Hütchen und Stangen und dem viertelstündigen Kurzpassgeübe, hat sich Freund Fenin schon wieder in Richtung Kabine abgemeldet...
Ein Tor wurde beigeschleppt, damit ein dreiviertelgroßes Spielfeld gebildet, und los ging das Trainingsspiel.
Leibchenverteilung nach Skibbe-Zettel. Wen hat er auf dem Zettel?
Die ohne Leibchen waren eine interessante Variante. Nikolov, Viererkette mit Franz-Russ-Vasoski-Spycher, Mittelfeld mit Bajramovic-Chris-Schwegler, vorne drin Amanatidis, Liberopoulos, Meier.
Wie Caio -und Teberfreunde unschwer erkennen können -ohne Caio und Teber.
So wurde etwa zwanzig Minuten gespielt, Endstand keine Ahnung, zu viel sachfremdes Gebabbel um mich rum
Anschließend Flanken -und Schußtraining. Ich sage noch zu meinem Nachbarn, oh schau, Schwegler nimmt wieder am Schußtraining teil. Die Flanke kommt, er läuft hinein, schießt...und läuft gleich durch zur Torauslinie, setzt sich auf´s Getränkefaß und fummelt am Knie rum. Kühn wird herbeizitiert, Eisbeutelverband wird angelegt.
Bester Vollstrecker wieder mal Liberopoulos, sehr sicher mit Kopf und Fuß. Der Mann gehört ganz vorne rein, ohne viel Laufarbeit. Gewesener griechischer Torschützenkönig, das muß doch seinen Grund gehabt haben...
Trainingsende. Etliche Spieler bleiben länger. Liegen aber überwiegend nur im Gras. Steinhöfer übt Torschüsse, ist auch dringend nötig. Das allermeiste geht drüber. Oberkörper über den Ball legen, Herr Steinhöfer, d-r-ü-b-e-rlegen. Wer sagt´s ihm denn mal?
Zu Autogrammjägern sagte Schwegler, es sei nicht schlimm, er könne spielen. Optimistisch ist er ja.