Eins vornweg, ich bin wohl dass was man heutzutage "Modefan" nennt. Da für mich jedes Spiel der Eintracht ein Auswärtsspiel ist, kommen höchstens 5-6 Spiele pro Saison live in Frage.
Ich mag Choreographien. Ich war 2006 im Pokalhalbfinale gegen Bielefeld und war unglaublich stolz, ein Teil dieser Wahnsinns Choreographie zu sein. Ich war beim Finale in Berlin, und wieder: Stolz.
Ich war voriges Jahr beim Saisonstart gegen die Hertha, und wieder war ich, genau, Stolz, ein Teil einer mit viel Arbeit erdachter Choreographie zu sein.
Und dasselbe Spielchen dann auch dieses Jahr.
Was ich damit sagen will, ich finde es Klasse, das Frankfurt eine so kreative und stimmgewaltige Kurve hat, trotzdem steht für mich das Spiel im Vordergrund. Da dies gestern schlecht war, wurde auch die Stimmung schlecht, kann man verstehen.
Was mir aber nicht in den Kopf geht ist, dass die Manschaft schonwieder verflucht und verteufelt wurde, alles wurde schwarzgemalt und schlechtgeredet, dabei sind erst 90 von 3060 Minuten gespielt und die Hertha hatte den Riesen Vorteil, das sie schon Spiele unter Wettbewerbsbedingungen hinter sich haben, siehe UI Cup.
Ich dachte immer wir sind die Fans, die selbst bei nem absoluten Scheissspiel stolz sind Adler zu sein. Wir gewinnen und feiern zusammen, aber wir sollten auch zusammen verlieren können. Oder so.
Was natürlich abgrundtief niveaulos war, waren die Fangesänge ab Minute 82. Sehr schade, zeugt es doch von wenig Intelligenz.
Auf so einen Zäggus hab ich auch keinen Bock