Die Mainova-Aktion „Fußball-Camps für Kids“ ist ein nicht wegzudenkender Teil des Fußballschulen-Jahres. Aufgrund der großen Nachfrage fiel im vergangenen Sommer die Entscheidung, die Zahl der Wochenend-Camps, mit denen die Mainova die ehrenamtliche Umsetzung eines besonders sozialen, nachhaltigen oder energieeffizienten Projekts durch Vereine belohnt, zu verdoppeln.

Mainova Fußball-Camps für Kids 2016/17 - Foto: Storch

„Never change a winning team“, sagt man im Englischen, wenn eine Zusammenarbeit so gut funktioniert, dass es keinerlei Eingriffe bedarf. Das trifft es auch ganz gut für die Kooperation der Eintracht Frankfurt Fußballschule mit AG-Premiumpartner Mainova. Seit nunmehr sechs Jahren initiiert der regionale Energiedienstleister die Aktion „Fußball-Camps für Kids“ gemeinsam mit Charly Körbels Trainerteam.

Und doch: Wenn eine Aktion sich solcher Beliebtheit erfreut, kommt man um die eine oder andere Anpassung nicht herum. Deswegen traf man gemeinsam im Sommer die Entscheidung, das  Teilnehmerfeld mal eben zu verdoppeln: Anstatt fünf Vereinen profitieren nun zehn Clubs der Region jährlich vom Training mit den Profis. „Das ist eine tolle Bestätigung des Mainova-Konzepts und unserer Arbeit“, freute sich Fußballschulen-Leiter Charly Körbel bei der Bekanntgabe der Siegervereine.

Gekürt wurden unterschiedlichste Projekte vom Thema Integration (SG Wiking 03 Offenbach, Tuspo Nassau Beilstein, SG Eiche Darmstadt, SV 1920 Heftrich, SpVgg 05 Oberrad) über Kindergesundheit (JFV Gemeinde Petersberg, FSV Oppenheim) und Ausbildungschancen (SpVgg 07 Hochheim) bis hin zum Thema Ehrenamt (1. FC Hochstadt 1911) und Energieeffizienz (SV Fischbach). „Wir können nicht oft genug betonen, wie wichtig das Engagement der Vereine für die Gesellschaft ist. Die Vielzahl der tollen Einsendungen zeigt, dass der soziale Kompass nach wie vor gut eingestellt ist“, so Körbel.

Seit Anfang September 2016 rollt der Ball auf den Sportplätzen im 100km-Radius um Frankfurt. Acht der zehn Camps wurden inzwischen durchgeführt. Den Anfang machte die SG Wiking Offenbach, deren Organisation eines Mädchenturniers für die Fußball-AGs der Offenbacher Grundschulen das Ziel verfolgt, junge Mädchen, die oftmals einen Migrationshintergrund haben, an den Vereinssport heranzuführen. Der Schlussakkord im kommenden April ist dem FSV Oppenheim vorbehalten, der für die Organisation eines Benefizlaufes über 5, 10 und 21 km mit 750 Teilnehmern geehrt wird, dessen Erlöse dem Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz gespendet wurden.

Trainiert wird und wurde dabei nach dem bewährten Prinzip der Fußballschule: Zu allererst erfolgte eine Trainerschulung für die Coaches der beteiligten Vereine. Die werden nämlich traditionell in die einzelnen Übungen eingebunden und stehen dem Team der Eintracht Fußballschule als Co-Trainer zur Seite. Das Training selbst fußt auf den Säulen Koordination, Technik, Torschuss und diversen Spielformen, durch die die Kinder in altersgerechten Gruppen rotieren – komplett ausgestattet mit Trikot, Hosen, Stutzen und Sweatshirt im Mainova-Blau.

60 E- bis C-Jugendliche pro Verein wollten vor den Augen ihrer prominenten Trainer (u.a. waren die Ex-Eintracht-Stars Slobodan Komljenovic, Manfred Binz, Cezary Tobollik und Thomas Zampach im Einsatz) zeigen, was sie drauf haben. Und das konnte sich durchaus sehen lassen: „Bei jedem Camp gibt es immer ein paar Spieler, die mit ihren Fähigkeiten auffallen. Denen bieten wir auch ganz konkrete Fördermaßnahmen im Rahmen unseres Talenttrainings an“, erklärt Campleiter Clemens Appel, der gleichermaßen betont, dass sich die Camps unabhängig vom Leistungsstand an alle Kinder wenden.

Die Eintracht Frankfurt Fußballschule und die Mainova AG danken allen Vereinen, Organisatoren und vor allem Kids für ihren unermüdlichen Einsatz. Auch die Vereine, die diesmal nicht ausgewählt wurden, wollen wir darin bestärken, an ihren tollen Projekten festzuhalten. Die nächste Runde kommt bestimmt. Bilder gibt es auf www.facebook.com/eintracht.fussballschule.

MB

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