Langsam macht sich der Frühling bemerkbar: Die Meisen zwitschern, die Krokusse blühen und die Temperaturen kommen allmählich aus dem Keller. Bei der Eintracht Frankfurt Fußballschule laufen die Vorbereitungen auf die Ostercamps auf Hochtouren. Bevor es an der Commerzbank-Arena rund geht, stand aber noch die zweite Etappe unserer diesjährigen Abu-Dhabi-Camps auf dem Programm.

Beste Trainingsbedingungen am Emirates Palace

Am Abend des 4. März machte sich die Fußballschulen-Delegation um die ehemaligen Eintracht-Profis Uwe Müller und Ervin Skela erneut vom Frankfurter Flughafen aus auf den Weg zurück in die ArabischenEmirate. Bereits im Januar hatte die Fußballschule das Team von Niko Kovac ins Trainingslager begleitet und mit den Partnern vor Ort eine Reihe von Camps durchgeführt.

Der teilweise recht turbulente Hinflug (inklusive verschütteter Getränke) sollte die einzige Komplikation der Reise bleiben. Die Abläufe vor Ort funktionierten wie ein fein geölter Motor. Schließlich traf man vom Personal im Hotel über die verantwortlichen Partner bis hin zu den teilnehmenden Kids auf zahlreiche bekannte Gesichter. „Da fühlt man sich gleich wie zuhause“, freute sich Technik-Ass Ervin Skela beim freundlichen Empfang im Hotel.

Besonders schön: Die Leute vor Ort waren bestens über die Saison der Eintracht informiert, kannten Ergebnisse und Tabellenplatz und wollten natürlich wissen, was in dieser Spielzeit noch drin ist. „Daran sieht man, dass unsere Mannschaft hier Spuren hinterlassen hat. Genau so soll es sein“, so Skela.

Ab Montag (6. März) starteten dann die Trainingseinheiten. Im klimatisierten Indoor Dome, einer modernen Soccer-Halle mit Kunstrasen und Zeltdach, kickten die 31 Jungs der „Super 11“, einer Gesundheits-Initiative des arabischen Krankenversicherers Daman, nach dem bewährten Rezept der Fußballschule. Am nächsten Tag ging es mit der gleichen Truppe auf den Rasenplatz am Marina Beach. Dort zeigten die Kids beim großen Turnier viel Ehrgeiz, hohes Tempo und einige sehenswerte Tore.

Für die „Super 11 Girls“ galt in den kommenden zwei Tagen das gleiche Programm wie für die Jungs. Anlaufzeit zum Brechen des Eises war nicht von Nöten, da die allermeisten Teilnehmerinnen noch vom Januar bekannt waren. Da es sich bei den Mädels um fußballerische Anfängerinnen handelte, ging es in den Trainingseinheiten um die Basics des Spiels. Im Spiel selbst zeigten sie dann aber die gleiche Begeisterung wie die großen Stars und feierten jeden Treffer gebührlich.

Zum Abschluss kamen am Freitag (10. März) weitere 21 Mädchen der National School League zum Zuge. Und auch hier griff das Motto der Fußballschule: „Mit Spaß und Freude Fußball (er)leben“. Lautes Kinderlachen, gegenseitige Anfeuerungsrufe und leuchtende Augen sind für jeden Fußballtrainer die größte Belohnung. Und genau damit wurden unsere Coaches vor Ort reich beschenkt. Die Begeisterung hat sämtliche Veranstaltungen getragen, einige Kids haben sogar den festen Wunsch geäußert, die Fußballschule in Frankfurt zu besuchen.

Von uns aus gerne: Wir sehen uns an der Commerzbank-Arena! 

MB

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