"Ich denke, dass ich Mitte oder Ende Februar in die Verhandlungen mit der Eintracht einsteigen werde. Und eines kann ich sagen: Mir geht es nicht nur ums Geld."
(Jones hält sich alle Optionen offen)
"Ioannis ist bei mir nicht gesetzt. Jede Einheit, die ein Spieler fehlt, kann bedeuten, dass er nicht spielt."
(Funkel belebt im Trainingslager in Portugal den Konkurrenzkampf im Angriff)
"Bei fünf Punkten Vorsprung muss man auch nach unten schauen. Es sind bereits Teams abgestiegen, die hatten bis Weihnachten schon 26 Punkte gesammelt, wir haben 20."
(Funkel warnt vor dem Abstiegskampf)
"Ich mache mir Sorgen, weil wir abdriften zu einer Event-Gesellschaft, die die alleinigen Kriterien für die Bewertung des Fußballs, die Leistung auf dem Rasen, außer Acht lässt."
(Bruchhagen über die Situation des Profifußballs in Deutschland)
"Wenn man 100 Journalisten fragt, ob sie den Trainer Willi Reimann oder den Trainer Daum wollen, entscheiden sich 100 für Daum. Umgekehrt wäre es richtig."
(Verblüffende Einschätzung von Herrn Bruchhagen zu den Qualitäten diverser Trainer)
"In der Premier League gibt es weniger Ballkontakte - da gibt es keinen Spieler, der für Ballannahme, Bewegungsaufnahme und Ballabspiel immer eine gewisse Zeit braucht. Da gibt es auch keinen Spieler, der den Ball im Stand annimmt. So etwas muss in der Bewegung geschehen. In England stellt auch der Innenverteidiger wie selbstverständlich die erste Anspielstation beim Vorwärtsspiel dar."
(Bruchhagen vergleicht Premier League und Bundesliga)
"In Asien nimmt uns doch keiner zur Kenntnis. Wir haben von unserem früheren Spieler Du-Ri Cha in Korea gerade mal 220 Trikots verkauft."
(Bruchhagen zum asiatischen Markt)
"Wir haben einen Lizenzspieleretat von 20 Millionen Euro, das ist gut, aber wir sind noch lange nicht so weit wie die großen Vereine."
(Bruchhagen ordnet die Finanzkraft der Eintracht ein)
"Jeden Tag lese ich meinen Namen. Es wird Zeit, dass dieser Kelch mal an einen anderen Spieler weitergereicht wird. Ich will den Kopf frei haben für Schalke."
(Pröll ist genervt von den Verhandlungen um einen neuen Vertrag)
"Dass ich angeblich schon einen Vorvertrag bei Schalke unterzeichnet habe, ist absoluter Quatsch."
(Jones dementiert aufkommende Gerüchte)
"Es kommt darauf an, den Egoismus hinten anzustellen und im Training noch härter zu arbeiten, um wieder in Form zu kommen."
(Funkel gibt Amanatidis Ratschläge für den Weg zurück zur Topform)
"Es wäre zwar super gewesen, wenn ich eine Einladung bekommen hätte, aber Jogi Löw hat sich für andere Spieler entschieden. Doch wenn ich so weitermache wie in der Vorrunde, wird früher oder später kein Weg an mir vorbeiführen."
(Streit hofft auf eine Berufung ins Nationalteam)
"Wir einigen uns im Vorstand vor Saisonbeginn auf ein Budget für den Lizenzspielerbereich. In diesem Rahmen, etwas mehr als 20 Millionen Euro, schaut dann Heribert Bruchhagen, wen er bekommen kann. Er muss bei mir nicht betteln kommen."
(Dr. Pröckl erklärt die Aufgabenteilung)
"Wir hatten einige Termine bei Bankvorständen. Wir wurden dann sehr schön zum Essen eingeladen im obersten Stockwerk. Aber kaum jemand wollte noch mit uns zu tun haben. Fast jeder hatte auf irgendeine Art und Weise eine Enttäuschung mit der Eintracht erlebt."
(Dr. Pröckl über seine schwere Anfangszeit bei der Eintracht)
"Die höheren Ziele sind für uns überhaupt nur in Reichweite, wenn das Trainerteam eine sensationelle Arbeit macht, unser Heller so explodiert wie der Gomez beim VfB Stuttgart und wir darüber hinaus sehr viel Glück haben."
(Dr. Pröckl dämpft die Erwartungen)
"Ich denke, unser größtes Manko ist der Abschluss. Wir lassen einfach zu viele Chancen ungenutzt."
(Weissenberger bei der Fehleranalyse)
"Wir hatten uns mit der Rückkehr von Jones, Chris und Preuß mehr Teambildung versprochen. Das ist nicht so gelungen."
(Bruchhagen ist mit dem Verlauf der Rückrunde unzufrieden)
"In allen Mannschaftsteilen stimmt die Abstimmung nicht. Die ganze Mannschaft hat einen kleinen Knacks."
(Ochs redet Klartext)
"Der Sprung von der Regionalliga in die Bundesliga ist eben nicht so leicht, wie viele gedacht haben."
(Funkel weiß, dass er mit Heller Geduld haben muss)
"Dazu kann ich nichts sagen!"
(Amanatidis auf die Frage, ob sein Verhältnis zum Trainer zerrüttet sei)
"Wenn ich mir nur das Gegentor in der letzten Sekunde in Leverkusen vor Augen halte, da kriege ich heute noch zu viel."
(Streit kann auch Wochen später den Ärger über die verspielten Punkte nicht runterschlucken)
"Ich bin ein Risikospieler, und wenn man keinen Erfolg hat, dann wird jeder Fehler kritischer gesehen. Aber mein Spiel war ja immer umstritten."
(Streit über die eigene Formkrise)
"Das war ein chinesischer Heilpraktiker, der mich mit kleinen und großen Bambusstöcken bearbeitet hat. Das war extrem schmerzhaft. Ziel war es, die Entzündung aus der Tiefe zu holen. Das hat vielen schon geholfen, bei mir hat es nicht so geklappt."
(Pröll über die Behandlung seiner angeblichen Rippenprellung)
"Vielleicht tut es ihm ja gut, mal woanders hinzukommen."
(Funkel sieht für Reinhard keine Perspektive mehr bei der Eintracht)
"Wenn zwei Teams aus der Abstiegszone gegeneinander spielen, gewinnt halt manchmal eine."
(Funkel füttert das Phrasenschwein)
"Das System ist immer dann gut, wenn man damit gewinnt."
(Funkel legt nach)
"Ich hatte keine Angst um meinen Job, überhaupt nicht. Ich weiß, dass der Vorstand mit Heribert Bruchhagen dem Trainerteam vertraut. Das haben wir uns mit der Arbeit in den letzten zweieinhalb Jahren auch verdient. Einflüsse von außen kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber ich kann sie auch nicht verhindern. Deshalb berühren sie mich nicht."
(Funkel bleibt auch in stressigen Zeiten gelassen)
"Jetzt sind wir schon so weit, dass ein Arbeitnehmer dem Arbeitgeber einen Termin absagt."
(Bruchhagen ärgert sich über einen von Jones abgesagten Termin)
"Mein Berater hat bei Bruchhagen angerufen und den Termin abgesagt. Ich finde es zum kotzen, dass ich jetzt wieder als böser Bube hingestellt werde. Das lasse ich mir nicht gefallen."
(Jones reagiert beleidigt)
"Herr Bruchhagen ist nicht mein Ansprechpartner, das ist Trainer Friedhelm Funkel. Von Herrn Bruchhagen habe ich nicht mal die Telefonnummer. Der Trainer erfährt es als Erster."
(Jones macht sich noch einmal Luft)
"Wir sind am Rätseln und Herausfinden. Pröll war ja schon bei etlichen Therapeuten, er hat vieles versucht, aber wir alle haben bisher keine hieb- und stichfeste Erklärung gefunden."
(Mannschaftsarzt Dr. Seeger zum Fall Pröll)
"Ihr redet immer davon, dass man sich unsterblich machen kann in Frankfurt. Dann sagt mir was ist mit Binde und Schui? Von ihnen redet keiner mehr! Oder?"
(Jones will seinen Wechsel rechtfertigen und verspielt wohl die letzten Sympathien)
"Auch der aktuelle Bundesliga-Kader der kommenden Saison 2007/08 wird mit von der Partie sein. Die Eintracht Frankfurt Fußball AG unterstützt das privat organisierte Abschiedsspiel von Uwe Bindewald und Alexander Schur, welches von der Firma CB Active Events aus Hattersheim veranstaltet wird."
(Aus einer Pressemitteilung der Eintracht im Mai)
"Auch wenn nicht mehr so viel über uns gesprochen wird, so kann ich doch behaupten: Binde und ich sind in die Geschichte der Eintracht eingegangen. Und man wird auch sicherlich bei unserem Abschiedsspiel merken, dass wir gemocht wurden. Wichtig ist nämlich nicht, ob ständig über einen gesprochen wird, sondern dass man nach so langer Zeit als positive Figur in den Köpfen der Eintracht-Fans zurückbleibt."
(Schur setzt andere Prioritäten als Jones)
"Ich komme auch stark über die Zweikämpfe, wenn ich da gleich reinkomme und die ersten gewinne, kann das Spiel schon mal zum Selbstläufer werden, dann wird man mutiger und traut sich mehr in die Offensive. Dann wächst man über sich hinaus."
(Ochs verrät sein Erfolgsrezept)
"Natürlich wollen wir außer dem Klassenerhalt auch den DFB-Pokal in den Händen halten. Auch für unsere tollen Fans, deren lautstarke und warme Unterstützung mich beeindruckt haben."
(Kyrgiakos verteilt Komplimente)
"Aber auch an den Fans selbst ist ein Unterschied auszumachen. Die Berliner sind da eine Ecke verwöhnter. Die pfeifen viel eher als die Eintracht-Anhänger."
(Rehmer zieht nach)
"Ich habe ein radioaktives Mittel gespritzt bekommen, das Entzündungen lokalisiert, wobei später bei den vergrößerten Kernspinbildern an meiner zehnten Rippe am Rücken deutlich ein schwarzer Punkt zu erkennen war."
(Pröll erklärt das Vorgehen bei der Szintigraphie, mittels der endlich sein Rippenbruch erkannt wurde)
"Man muss sich das 'mal vorstellen. Wochenlang wurde ich wegen einer falschen Diagnose falsch behandelt. Auf der Rippe wurde rumgedrückt von Physios, Naturheilpraktikern und Chiropraktikern. Nach den Behandlungen waren die Schmerzen immer stärker als vorher, jetzt weiß ich warum. Ich habe mit Dr. Seeger gesprochen und ihm gesagt, wie enttäuscht ich bin. Es war zum zweiten Mal nach der Ellenbogenverletzung in der vergangenen Saison, dass eine falsche Diagnose gestellt worden ist. Ich weiß, dass keiner so etwas absichtlich macht, trotzdem bin ich extrem enttäuscht. Für mich ist die Saison gelaufen. Mehr möchte ich dazu nicht mehr sagen."
(Pröll hadert mit dem Verlauf der Behandlung)
"Wir haben halt jetzt die meisten Gegentreffer gegen Ende kassiert, das ist halt mal so in einer Saison. Dafür haben wir auch die meisten Tore nach Standards erzielt. Das wird nächste Saison wahrscheinlich auch nicht mehr so sein. Im Fußball lässt sich nicht immer alles erklären."
(Funkel zur Aussagekraft von Statistiken)
"Diese Spiele in der U 21 geben sowieso immer Auftrieb. Es macht einfach Spaß, für Deutschland zu spielen, man gehört in seinem Jahrgang zu den besten Spielern im ganzen Land. Das ist schon cool."
(Heller über seine internationalen Einsätze)
"Wenn wir mit dieser Mannschaft absteigen, dann ist das eine Tragödie, eine Unverschämtheit."
(Amanatidis baut vor dem Spiel in Bielefeld Spannung auf)
"Wir hatten 64 Prozent Ballbesitz und haben 56 Prozent aller Zweikämpfe gewonnen. Wir haben ganz bestimmt nicht zu defensiv gespielt, sondern nach dem 1:1 vielmehr viel zu offensiv."
(Funkel sucht nach Gründen für die Niederlage gegen Cottbus)
"Irgendwann kommt immer mal ein Zeitpunkt, wo eine Entwicklung auch mal stagniert. Es kann doch nicht permanent nach oben gehen."
(Funkel dämpft die Erwartungshaltung)
"Wir kommen aus der Zweiten Liga und haben unsere Mannschaft von ganz unten mit kleinem Geld aufgebaut. Wir wollen uns peu a peu weiter entwickeln. Wenn sich Ungeduld breit macht, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis es sich wieder rückwärts entwickelt."
(Bruchhagen stößt ins gleiche Horn)
"Ich möchte Albert eine schöpferische Pause geben, er soll den Kopf freibekommen, und ich denke, die Pause wird ihm gut tun."
(Funkel nimmt Streit nicht mit nach Bielefeld)
"Es ist ein riesengroßer Vertrauensbruch. Ich bin total enttäuscht, die zwei wichtigsten Spiele im Jahr nicht dabei gewesen zu sein. Ich weiß nur, dass es in Zukunft sehr schwer sein wird, wieder Vertrauen aufzubauen. Ich weiß nicht, wie es weitergeht."
(Streit nimmt die Entscheidung persönlich)
"Es gibt kein Angebot. Vielleicht hat sein Spielerberater irgendwelche Städte durcheinander gebracht."
(Werder-Manager Allofs stört das Poker-Spiel von Jones)
"Die Enttäuschung ist riesengroß. Ich stand jetzt zum dritten Mal im Halbfinale - und bin zum dritten Mal ausgeschieden. Beim nächsten Mal bleibe ich zu Hause."
(Fink, zuvor schon mit Bielefeld zweimal im Halbfinale gescheitert, über die Niederlage in Nürnberg)
"Es gab auch Pfiffe gegen die "Funkel-raus-Rufe", das darf man ruhig auch einmal erwähnen."
(Funkel zu den Reaktionen der Fans nach der Niederlage gegen Bochum)
"Chris hat keinen Rhythmus. Bei Streit hat die Nichtnominierung nachvollziehbare Gründe. Er hat nicht gut trainiert, keinen Biss gezeigt."
(Funkel erklärt seine Aufstellung)
"Ich habe die Pflicht, als Vorstandsvorsitzender in alle Richtungen zu denken. Aber Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass ich mit irgendjemand irgendwo Kontakt aufnehme, solange ein Trainer noch im Amt ist?"
(Bruchhagen stärkt dem Trainer einmal mehr den Rücken)
"Im zentralen Mittelfeldbereich gestatten wir dem Gegner zu große Räume. Das liegt unter anderem daran, dass unsere beiden Außenverteidiger zu tief stehen, dass Alexander Meier zu sehr in die Spitze drängt und der große Pfannkuchen in der Mitte sehr dünn besetzt ist - ob dort jetzt Fink rumturnt oder Huggel oder Weissenberger oder wer auch immer."
(Bruchhagen nimmt eine taktische Analyse vor)
"Ich bin auf den Trainer zugegangen und habe ihm gesagt, dass ich nachgedacht habe. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, in den letzten Spielen noch mal richtig Gas zu geben. Was danach ist, werden wir sehen."
(Bei Streit bahnt sich die Rückkehr ins Team an)
"Ich kann nicht zweimal so schlecht spielen."
(Rehmer sammelt Argumente für seinen Einsatz)
"Ich sage halt immer meine Meinung. Andere halten lieber den Mund. Aber das ist nicht meine Art - wenn mir etwas nicht passt, spreche ich es an. Das ist alles."
(Streit charakterisiert sich selbst)
"Wenn du in der Scheiße sitzt, läuft alles gegen dich."
(Amanatidis spricht eine alte Wahrheit aus)
"Es geht hier auch nicht um Personen, nicht um Funkel oder Amanatidis oder sonst wen, nein, es geht um die Zukunft von Eintracht Frankfurt. Und für alle anderen Dinge ist kein Platz."
(Amanatidis konzentriert sich auf das Abstiegsendspiel gegen Aachen)
"Christoph Preuß hat das Zeug dazu, in diese Rolle zu schlüpfen, unsere Linie weiterzugehen. Er ist in der Region verwurzelt, er ist auch ein ähnlicher Spielertyp: Er gibt immer alles auf dem Feld. Und mit seinem unglaublichen Fallrückziehertor gegen die Bayern hat er ja schon einen ersten Legendenschritt gemacht."
(Schur vermutet in Preuß die nächste Identifikationsfigur der Eintracht)
"Es war eine superschöne, sehr intensive Zeit. Und wenn ich an die Aufstiege denke oder mein Tor gegen Reutlingen in der letzten Sekunde, dann bekomme ich noch heute eine Gänsehaut."
(Schur blickt zurück auf seine Zeit als Spieler)
"Als ich hier anfing, ist in der Stadt kein Mensch im Eintracht-Trikot rumgelaufen. Die haben alle ihre Bayern-, Dortmund-, Schalke-Trikots angehabt. Heute sehe ich an jeder Ecke Leute mit Eintracht-Trikots. Die Sympathiewerte der Eintracht sind unglaublich gestiegen. Da sind wir stolz drauf."
(Funkel über seine bisher 3 Jahre dauernde Tätigkeit in Frankfurt)
"Mit Sicherheit hat es damit zu tun, dass der Teamgeist nicht mehr so ausgeprägt war wie in den vergangenen zweieinhalb Jahren."
(Funkel vermisst den Zusammenhalt in der Mannschaft)
"Vor zwei Jahren sind wir noch nach Burghausen, Erfurt und Aue gefahren. Jetzt sitzen diese Leute in Kopenhagen, Vigo und Istanbul und denken, das geht immer so weiter. Da verliert man schon mal den Blick für die Realität."
(Funkel über die gestiegene Erwartungshaltung)
"Vielleicht hat er auch seine Leistungsgrenze erreicht. Das weiß ich nicht, das wird man nächste Saison sehen. Aber wenn sich an einem Spieler die Geister scheiden, dann zeigt es, dass er Klasse hat. Wenn man über einen Spieler gar nicht spricht, fällt er auch nicht auf. Aber natürlich muss er sich verbessern. Er muss robuster werden und mehr Härte zeigen."
(Funkel über seinen angeblichen Lieblingsschüler Meier)
"Genießen können wir das erst, wenn wir unser Ziel erreicht haben. Und danach muss die Saison knallhart analysiert werden!"
(Funkel nach dem Sieg über Aachen)
"Albert ist wenigstens ehrlich - denn allen geht es um die Kohle."
(Funkel zu den Wechselabsichten von Streit)
"Wir Trainer haben wirklich ein sehr gutes Verhältnis. Da schickt man sich auch schon mal eine SMS und schreibt "Kopf hoch". Das hat es früher nicht gegeben - aber da gab es ja auch noch keine Handys."
(Funkel über das Verhältnis der Trainer zueinander)
"An die fünf finanzstarken Klubs kommen wir nicht ran. Auf Schalke buttert Gazprom rein, Daimler schiebt Stuttgart an, Bremen spielt seit Jahren in der Champions League und so weiter. Auch die Werksklubs Wolfsburg und Leverkusen sind eine Nummer zu groß. Wir werden auch in Zukunft nach unten sehen müssen, aber generell heißen unsere Mitbewerber Hannover und Nürnberg."
(Fischer ordnet die Möglichkeiten der Eintracht ein)
"Wir müssen wieder mehr Jones', Preuß', Russ', Streits, Ochs', Toskis nach oben abliefern."
(Fischer hofft auf eine erfolgreiche Jugendarbeit)
"Wenn es im Profifußball weiterhin keine Verlässlichkeit bei Verträgen gibt, kann ich nur sagen: Gute Nacht, Bundesliga."
(Fischer beklagt den Sittenverfall im Profifußball)
"Unabhängig davon, ob ich gespielt habe oder nicht, denke ich dass die Highlights die beiden UEFA-Cup-Spiele gegen Bröndby gewesen sind, in denen wir uns souverän durchgesetzt und für die Gruppenphase qualifiziert haben. Toll waren aber der Heimsieg gegen den FC Bayern oder das Pokal-Viertelfinale in Offenbach."
(Amanatidis erinnert sich an die Höhepunkte der Saison)
"Alle Namen, die bisher in der Öffentlichkeit mit der Eintracht in Verbindung gebracht wurden, sind falsch."
(Bruchhagen gibt das gewohnte Statement zu Transfergerüchten ab)
"Ich werde mit Vorstandsboss Bruchhagen sprechen und dann entscheiden, ob ich rausgehe. Ich kann mir vorstellen, dass die Verabschiedung total in die Hose geht."
(Jones möchte den Fans nicht mehr unter die Augen treten)
"Natürlich ist zu befürchten, dass er mit Pfiffen konfrontiert wird. Pfiffe können aber auch Ausdruck von Enttäuschung sein. Die Fans haben Jones immer als einen von ihnen angesehen. Ich glaube nicht, dass ihn alle verdammen. Ich würde ihm empfehlen, zu kommen."
(Bruchhagen zu den Bedenken von Jones)
"Ich habe mit allen Spielern mindestens eine Stunde lang Einzelgespräche geführt. Keiner hat erklärt, dass er die Absicht hat, den Verein zu verlassen, ein Angebot anderer Vereine habe oder mit dem Trainer nicht mehr zusammen arbeiten will. Sie werden alle hier am 2.Juli das Rennen aufnehmen."
(Bruchhagen nimmt Stellung zu diversen Abwanderungsgerüchten)
"Ich denke schon, dass ich bei einem Abstieg den Verein verlassen hätte. Das hatte ich aber schon vor Wochen klipp und klar gesagt, dass für mich die 2. Liga nicht in Frage kommt."
(Ochs trifft eine ehrliche Aussage)
"Woanders könnte ich vielleicht auch mehr verdienen, aber ich spiele gerne für die Eintracht und deswegen ist das Geld für mich nicht alles. Ich habe schon immer gesagt, dass Bayern München mein Traumverein ist. Wenn die Bayern irgendwann mal ernsthaftes Interesse bekunden würden, wäre es schwer nein zu sagen."
(Ochs zu seinen Zukunftsplänen)