Die Hinrunde in Zitaten:

"Sotiris Kyrgiakos wird uns mit Sicherheit helfen. Er ist als Verteidiger ein Klotz. Er ist ein Kampfschwein und gibt immer alles. So ein Spieler hat uns vergangene Saison einige Male gefehlt."
(Ioannis Amanatidis über seinen Landsmann)

"Soto ist einer, der würde auch gegen Eisenbahnschwellen treten."
(Funkel charakterisiert den Verteidiger)

"Ich freue mich darauf, dass ich in den nächsten drei Jahren die Entwicklung von Eintracht Frankfurt fortsetzen kann. Ich arbeite hier jeden Tag mit Freude und unser Unternehmensziel bleibt es, die Eintracht in der Bundesliga zu etablieren, was schwer genug werden wird."
(Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen nach der vorzeitigen Verlängerung seines Vertrages)

"In unserem neuen Kader stehen zehn Spieler aus der eigenen Jugend."
(Bruchhagen zum Konzept der Eintracht)

"Ich komme als gestandener Spieler. Ich will Verantwortung übernehmen und den jungen, hoch veranlagten Spielern helfen."
(Albert Streit kündigt schon einmal seine herausragende Hinrunde an)

"Bei der Eintracht ist alles größer als bei der Arminia, das Stadion ist doppelt so groß, die Stimmung einfach einzigartig."
(Michael Fink ist von den ersten Eindrücken angetan)

"Es soll so brutal sein, dass sie weinen."
(Vorgabe von Friedhelm Funkel an den Bergführer im Trainingslager in Österreich)

"Wir haben eine eiserne Regel, die heißt, dass wir respektvoll miteinander umgehen. Das ist das Wichtigste. Jeder muss akzeptieren, dass die eigenen Interessen hinter denen der Gemeinschaft zurückzustehen haben. Wer dazu nicht bereit ist, kriegt Probleme."
(Funkel über seine Erwartungen an den Teamgeist)

"Mir hat imponiert, wie Trainer Funkel um mich gekämpft hat."
(Naohiro Takahara begründet seinen Wechsel zur Eintracht)

"Wir wollen aus ihm mehr herauskitzeln als bei seinem alten Klub."
(Funkel über den Japaner)

"Bis 2009 möchte ich Stammspieler sein."
(Faton Toski setzt sich langfristige Ziele)

"Wenn Mainz auf die Einhaltung des Vertrages pocht, dann war es das."
(Funkel zum Thema Thurk)

"Frankfurt will mich und ich denke ernsthaft darüber nach. Ich werde mir im Trainingslager in Bad Gögging meine Gedanken machen und danach entscheiden, was ich will."
(Michael Thurk äußert Wechselabsichten)

"Michael hat uns gesagt, dass er unbedingt weg will. Da dies nicht in unsere Auffassung von Harmonie und Miteinander passt, werden wir ihn wohl ziehen lassen."
(Mainz-Manager Christian Heidel reagiert)

"Die Existenz von Eintracht Frankfurt steht nicht auf dem Spiel, wenn der Transfer nicht klappt."
(Bruchhagen steigt ins Pokerspiel ein)

"Wir haben uns in freundschaftlicher Atmosphäre mit Mainz geeinigt."
(Bruchhagen verkündet den Vollzug des Transfers)

"Für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung. Ich wollte immer in meiner Heimatstadt spielen, und wenn es jetzt nicht geklappt hätte, hätte es nie mehr geklappt."
(Thurk ist überglücklich)

"Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, ich will die Fans durch Leistung auf meine Seite ziehen."
(Thurk fasst gute Vorsätze)

"Es wird wohl eine kleine Hetzjagd auf mich geben. Aber das ist für mich eher Ansporn. Ist ja auch klar: Wenn man einem Kind das liebste Spielzeug wegnimmt, schreit es am lautesten."
(Thurk stellt sich vor dem Gastspiel in Mainz auf ein Pfeifkonzert ein)

"Er hat keinen Charakter. Es ist unverschämt und ungeheuerlich, einen Vertrag zu unterschreiben und danach zu sagen, ich will mehr Gehalt oder gehe weg."
(Funkel nimmt Abstand von einer möglichen Ljuboja-Verpflichtung)

"Man hat mir das Schönste genommen."
(Benjamin Huggel hadert auch im Nachhinein noch mit seiner Sperre, durch die er die WM verpasste)

"Ich bin halt eher der härtere Typ. Ich gehe dort hin, wo es mehr weh tut, aber ich will meine Spielweise nicht ändern."
(Jermaine Jones erklärt seine Spielweise)

"Es ist ein normales Trainer-Spieler-Verhältnis. Wir reden das Nötigste, mehr ist da nicht. Der Trainer weiß, dass ich kein junger Spieler mehr bin, dem man alles erklären muss."
(Francisco Copado kurz vor seinem Wechsel über sein Verhältnis zu Funkel)

"In den letzten Monaten hat Funkel gar nicht mehr mit mir gesprochen, da haben wir höchstens drei oder vier Sätze gewechselt. Ich war einfach leer. Da half auch der Reiz des Uefa-Cups nicht mehr."
(Copado verabschiedet sich mit einem weinenden Auge)

"Das war eine reine Bauchentscheidung, die mir nicht leicht gefallen ist."
(Funkel benennt Pröll zur Nummer 1)

"Im Fußball gibt es keine Gerechtigkeit, das muss man wissen, es ist ein brutales Geschäft, und das wird sich niemals ändern. Aber ich bin nicht desillusioniert, ich bin nur realistisch."
(Die vergangene Saison als Nummer 2 hat bei Markus Pröll Spuren hinterlassen)

"Der europäische Wettbewerb ist doch für jeden Fußballer - von der Nationalelf mal abgesehen - das Größte, das i-Tüpfelchen. Das muss totaler Ansporn sein. Und das Gejammer von der zusätzlichen Belastung kann ich nicht hören. Jeder Fußballer spielt lieber dreimal in der Woche als fünfmal die Woche zu trainieren. Für mich waren früher die Europapokalspiele das Geilste überhaupt."
(Funkel sieht dem UEFA-Cup positiv entgegen)

"Wieso immer ich?"
(Jones hadert mit dem andauernden Verletzungspech)

"Gut, dass Sporeg vor ein paar Monaten umgezogen ist. Wenn du immer auf die gleiche Wand blickst, drehst du irgendwann durch. Ich will endlich ohne Schmerzen spielen."
(Jones über den langen Weg zurück)

"Der sollte lieber ins Theater gehen, aber nicht Fußball spielen."
(Kyrgiakos über die peinliche Schauspieleinlage des Wolfsburgers Klimowicz, der damit einen Platzverweis des Griechen provozierte)

"Wenn ich 90 Kilo habe, dann falle ich nicht um, wenn ich geschubst werde. Diese theatralischen Schwalben verurteile ich.In England wird man für so was gelyncht."
(Der gegnerische Trainer Augenthaler gibt ihm Recht)

"Wir möchten uns bei allen Eintracht-Fans entschuldigen, die offensichtlich nicht mit dem gebotenen Respekt behandelt wurden. Es hat sich bei den Kontrollen am Stadioneingang nicht um eine Anordnung des Vereins gehandelt, sondern um eine intern nicht abgestimmte Anweisung der Geschäftsführung, über die Vorstand und Management nicht informiert waren."
(Der Mainzer Präsident Harald Strutz distanziert sich vom Vorgehen der eigenen Geschäftsführung)

"Wir bitten um Verständnis, werden aber bei zukünftigen Spielen dies im Vorfeld deutlicher kommunizieren, damit am Eingang für alle diese Schwierigkeiten nicht mehr auftreten."
( Der Mainzer Geschäftsführer Kammerer kündigt ungerührt weitere Entkleidungs-Aktionen an)

"Für mich waren es die schlimmsten 90 Minuten in meiner ganzen Karriere, und ich habe ja immerhin 20 Jahre lang gespielt. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir irgendwann mal so auseinander genommen worden sind. Wir sind einfach überrollt worden. Jetzt liegt es an unserer Mannschaft: Sie muss uns rächen. Heute gibt es die Revanche."
(Karl-Heinz Körbel stimmt die Spieler auf die historische Bedeutung des UEFA-Cup-Spiels gegen Bröndby ein)

"Der Schiedsrichter hat gesagt: ,Den Ball darfst du behalten - das ist deiner'."
(Thurk genießt seine 3 Treffer gegen Bröndby)

"Von mir wird sicherlich mehr erwartet als von anderen, aber ich denke, ich bin dieser hohen Erwartungshaltung bisher gerecht geworden. Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen und die Mannschaft zu führen."
(Amanatidis ist zur Führungsfigur geworden)

"Es ist imponierend, dass die Eintracht auf so viele deutsche Spieler setzt, und es ist ermutigend, dass sie damit Erfolg hat."
(Bundestrainer Jogi Löw würdigt, dass Frankfurt gegen Leverkusen 12 deutsche Spieler einsetzt)

"Hier meckert keiner, wenn er 'mal draußen bleiben muss, hier meckert keiner, wenn er ausgewechselt wird, hier meckert keiner, wenn der andere einen Fehler macht. Ich bin einfach begeistert von meiner Mannschaft."
(Funkel lässt seiner Begeisterung freien Lauf)

"Ich bin heilfroh, dass Alex für mich reingekommen ist und das Ding umgebogen hat."
(Marco Russ kann sich im Nachhinein mit seiner Auswechslung anfreunden, weil Alexander Meier noch den späten Ausgleich in Stuttgart erzielte)

"Wir wollen ihnen nicht den Hauch einer Chance lassen. Sie sollen gar nicht daran denken, dass sie den Spieß noch umdrehen können."
(Funkel fordert vor dem Rückspiel bei Bröndby ein selbstbewusstes Auftreten ein)

"Ich freue mich sehr für unsere jungen Spieler. Das ist ein weiterer Schritt für uns nach vorne. In erster Linie können unsere Spieler weitere internationale Erfahrung sammeln, denn die fehlt ihnen noch. Und für das Frankfurter Publikum sind zwei Heimspiele gegen internationale Gegner auch eine schöne Sache."
(Bruchhagen ist mit dem Erreichen der Gruppenphase natürlich hochzufrieden)

"Ich denke, wir stehen in der Defensive sehr gut, wir treten geschlossen auf und sind nur schwer auszuspielen, alle Spieler arbeiten mit und wissen um ihre Aufgaben. Das erschwert es dem Gegner, uns zu knacken. Wir haben uns weiterentwickelt und eine Stabilität erreicht, die es uns ermöglicht, das Spiel zu kontrollieren. Das Team steht alles in allem sehr gut. Außerdem ziehen hier alle am gleichen Strick, der Zusammenhalt ist sicherlich ein großer Trumpf. Aber diese Mannschaft ist auch problemlos zu führen, sie ist sehr pflegeleicht, weil keiner aus der Reihe tanzt."
(Christoph Spycher gibt seine Einschätzung zu den Gründen des sportlichen Erfolges ab)

"Profifußball ist eine Scheinwelt in der Realität, das ist so. Man lebt in einer Twilight-Zone, in einer Welt, in der fast alles rosarot ist. Klar gibt es als Berufssportler mal schlechte Phasen, wenn man verletzt ist oder verliert oder absteigt, aber es ist kein wirklicher Existenzkampf. Eigentlich führt man als Profi ein lockeres Leben."
(Alexander Schur sieht die Fußballwelt als Insider von außen)

"Es ist doch klar, dass die Eintracht versucht, jetzt mit mir zu verlängern. Ich bin verletzt und ich spiele nicht. Aus meiner Sicht ist der jetzige Zeitpunkt der falsche. Wir können im Winter sprechen, wenn ich wieder spiele."
(Jermaine Jones möchte erst einmal nicht verlängern)

"Das Problem war, dass mir am Anfang keiner geglaubt hat, dass ich es wirklich bin. Das ist ja auch klar, da kann sich auch einer als Ronaldinho anmelden und sagen, er wäre es wirklich. Aber mir ging es darum, meine Sicht der Dinge zu schildern, damit sich die Fans ein Bild machen und sich dann ihre Meinung bilden können. Ich finde das auch nicht schlimm, ich werde in Zukunft immer wieder mal ins Forum gucken und mich mit den Leuten dort austauschen. Jetzt weiß ja jeder, dass ich JermaineJuniorJones bin."
(Jermaine "Junior" Jones über seinen Auftritt im Fan-Forum der Eintracht)

"In der Bundesliga gibt es enorme Unterschiede. Hannovers Ball hat komische Flugeigenschaften und hoppelt anders."
(Funkel beschwert sich über der Spielgerät von Hannover 96)

"In solchen Spielen steht er ja ohnehin meistens nicht zur Verfügung."
(Funkel ärgert sich über einen erneuten Ausfall von Marko Rehmer)

"Es ist die erste Muskelverletzung in dieser Saison."
(Rehmer lässt sich auch von einer weiteren Verletzung nicht aus der Ruhe bringen)

"Wahrscheinlich haben sie gedacht, ich würde den ersten Schuss festhalten, aber wenn ich den nicht hätte abprallen lassen, wäre es doch langweilig gewesen."
(Pröll hat beste Laune, nachdem er in Hannover erneut einen Elfmeter sowie den anschließenden Nachschuss parierte)

"Wir haben uns hier in Frankfurt sehr wohl gefühlt, die Eintracht hat ein herrliches Stadion und tolle Fans. Und deshalb wünsche ich ihr alles Gute."
(Palermos Trainer Guidolin zieht den Hut vor den Adlerträgern)

"Das Ergebnis ist bitter für uns, aber wir müssen es akzeptieren. Unsere Mannschaft hat bravourös gekämpft, wir waren dem Sieg etwas näher. Aber wir treffen den Innenpfosten und Palermo macht aus drei Chancen zwei Tore."
(Bruchhagen resümiert das Palermo-Spiel)

"Ich hatte höllische Schmerzen, es hat ordentlich geknackt."
(Markus Weissenberger über ein brutales Foul des Nürnbergers Andreas Wolf, nach dem der Österreicher auf dem Genick landete)

"Ich habe eine gewisse Lockerheit und setze mich, obwohl ich nicht so oft gespielt habe, nicht mehr so unter Druck, sondern versuche einfach, gut zu spielen. Ich denke, dass mir das im Uefa- und DFB-Pokal und auch gegen Nürnberg gut gelungen ist."
(Weissenberger ist mit seiner Hinrunde insgesamt zufrieden)

"Wir wollten am Ende noch mal beißen, aber der Club war ausgeruhter."
(Amanatidis führt das Remis gegen Nürnberg auf die Dreifachbelastung zurück)

"Es fehlt jeder Sachbezug. Eintracht Frankfurt ist durch das Team Funkel/Bruchhagen/Hölzenbein sportlich gut aufgestellt."
(Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Becker dementiert das Gerücht, Rudi Völler solle zur kommenden Saison verpflichtet werden)

"Das ist unverhältnismäßig lang."
(Bruchhagen zu im Spätsommer verhängten 5jährigen Stadionverboten für Eintracht-Fans)

"Ich habe mich hier in den letzten zwei Jahren sehr gut entwickeln können. Ich bin nicht der Pokertyp, der für fünf Mark mehr woanders spielt."
(Amanatidis erläutert seine Motive für die vorzeitige Vertragsverlängerung)

"Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass hier was Großes entsteht."
(Patrick Ochs sieht ebenfalls gute Perspektiven bei der Eintracht)

"Wir müssen nicht gewinnen, wir müssen nur sterben."
(Funkel behält vor dem Spiel in Vigo die Ruhe)

"Eigentlich hätte ich heute gar nicht spielen dürfen, denn mir wurde erst vor zwei Tagen ein Weisheitszahn gezogen. Der Zahnarzt hatte mich gefragt, wie groß die Chance sei, dass ich spielen werde. Ich sagte, dass sie gleich null sei. Daraufhin entschied der Arzt, den Zahn zu ziehen."
(Alexander Huber über seinen überraschenden Einsatz in Vigo, den er mit einem Treffer krönte)

"Ich möchte ein für alle Mal klarstellen: Alle Fans sind uns wichtig."
(Vorstandsmitglied Heiko Beeck bemüht sich, in der Diskussion um Stadionverbote allen gerecht zu werden)

"Ich bin ein bisschen enttäuscht. Die Situation ist im Moment schwierig für mich."
(Dominik Stroh-Engel zeigt sich ob der Verpflichtung von Marcel Heller verunsichert)

"Ich bin aber kein Dribbler, ich kann keine engen Haken schlagen. Da habe ich gar nicht die Statur zu. Ich bin keiner, der fintiert und macht und tut - ich spiele den Ball schnell weiter, das ist mein Spiel - und so wird es bleiben."
(Alexander Meier, der mit 7 Scorer-Punkten nach Startproblemen eine gute Hinrunde spielte, rechtfertigt sich gegen überzogene Kritik)

"Ich habe einen dicken Hals, das kotzt mich richtig an. Wie kann man so Spiel noch aus der Hand geben? Wir hatten die Bochumer doch schon am Wickel, die waren mausetot, die waren am Boden. Die Zuschauer haben gepfiffen, die sind ja schon gegangen - nach fünf Minuten. Das muss man sich mal vorstellen. Mir ist dieses Spiel in Bochum wirklich sehr nahe gegangen. Da habe ich ein paar Tage dran zu knabbern."
(Albert Streit ist nach der 4:3-Niederlage in Bochum fassungslos)

"Mein Ärger ist immer noch nicht verraucht. Und solange ich so sauer bin, mache ich keine Besprechung."
(Funkel ist auch 3 Tage nach Bochum noch verärgert)

"Man kann sich auch mal anpflaumen, das ist durchaus positiv."
(Funkel ist beim Umgangston nicht zu penibel)

"Die Spieler müssen zu bestimmten Zeiten zu Hause sein, das ist klar, und Alkohol ist der Regeneration nicht förderlich. Aber das wissen die Jungs auch, wir wollen ja mündige, selbstverantwortliche Spieler haben."
(Co-Trainer Armin Reutershahn beschreibt die Menschenführung des Trainerteams)

"Das war ein richtig geiles Spiel. Besser können wir nicht spielen."
(Funkel ist mit der Leistung gegen Newcastle zufrieden)

"Frankfurt hat sagenhaft gespielt. Zwei, drei Spieler würden auch in der Premier League eine gute Rolle spielen."
(Newcastle-Trainer Roeder war ebenfalls beeindruckt)

"Uns fehlt in diesem Jahr ein Spieler wie Francisco Copado, der im entscheidenden Moment auch mal den Kopf hochnimmt und den besser postierten Spieler sieht."
(Jones analysiert die magere Torausbeute gegen Newcastle)

"Wir sind wunschlos glücklich."
(Lizenzspielerleiter Rainer Falkenhain freut sich über die verbesserten Trainingsbedingungen wie Kunstrasenplatz und Rasenheizung)

"Das Schlimmste war die Fahrt zum Stadion. Ich bin mit meinem Auto in die Arena gefahren und habe dann auf der Tribüne gesessen und nichts tun können. Da spielen wir international gegen super Gegner - und man selbst sitzt oben auf dem Sitz und spürt diese Ohnmacht. Das ist nicht angenehm."
(Christoph Preuß vor einem seiner zahlreichen neuen Anläufe nach einer Verletzungspause)

"Ich habe schon Vereine gesehen, die sind abgestiegen, obwohl sie schon 25, 26, 27 Punkte zur Winterpause hatten."
(Funkel warnt vor verfrühter Zufriedenheit)

"In der Abwehr war heute Holland offen."
(Pröll kommentiert das 2:6-Debakel gegen Bremen)

"Die Zuschauer pfeifen den Gegner 90 Minuten bei jedem Ballkontakt aus. Dagegen sind die fast 80 000 Zuschauer in Dortmund Kindergeburtstag."
(Reutershahn bereitet seine Spieler auf Fenerbahce Istanbul vor)

"Es gibt nichts Schöneres, als in einem Stadion zu spielen, in dem du von 50 000 Leuten ausgepfiffen wirst."
(Russ kann dieser Atmosphäre etwas abgewinnen)

"Ich bin stolz auf diese Mannschaft. Es haben nur Kleinigkeiten gefehlt, im nächsten Jahr noch dabei zu sein. Das hatte uns keiner zugetraut. Es war ein Traum, in einer der stärksten Gruppen so mithalten zu können. Wir haben auch hier positiv überrascht und zwei blitzsaubere Kontertore gemacht."
(Funkel macht seinen Frieden mit dem unglücklichen Ausscheiden in Istanbul)

"Langsam wird es gefährlich für Zimbo."
(Funkel kommentiert die Bilanz von Torhüter Jan Zimmermann mit einem Augenzwinkern - in jedem seiner Spieler hat die Eintracht bisher 0:1 verloren)

"Wenn jemand die Messlatte höher legt als auf den Klassenerhalt, werden wir uns mit Händen und Füßen dagegen wehren."
(Bruchhagen erteilt dem Größenwahn eine Absage)