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24. Spieltag (04.03.2012, 13:30 Uhr)
Eintracht Frankfurt
1 : 0
FC Energie Cottbus
Eintracht Frankfurt
  24. Spieltag   2. Bundesliga
FC Energie Cottbus

Arbeitssieg gegen Cottbus

Die Frankfurter Eintracht ist im Aufstiegskampf mit den Kontrahenten gleichgezogen und hat ihr Heimspiel gegen Energie Cottbus mit 1:0 (0:0) gewonnen. Vor 33.900 Zuschauern traf Hoffer in der 69. Minute.

Erzielte nach starker Vorarbeit von Rode den einzigen Treffer des Tages: Erwin Hoffer

Gegenüber der 2:4 Niederlage in Paderborn nahm Eintracht-Trainer Armin Veh zwei Änderungen in der Startformation vor. Für Schildenfeld, der gar nicht im Kader war, rückte Amedick in die Startelf und der wieder genesene Schwegler spielte für Lehmann. Kurzfristig war Lehmann dann aber doch noch in die Startaufstellung berufen worden, weil sich Matmour beim Aufwärmen verletzte. Rode rückte dafür auf die rechte Außenbahn und Lehmann füllte gemeinsam mit Schwegler die beiden 6er-Positionen aus.

Die Hausherren ließen zu Beginn den Ball ruhig durch die eigenen Reihen laufen, die Gäste versteckten sich jedoch nicht und hatten somit auch die ersten beiden Chancen des Spiels durch Bittencourt. Zunächst blockte Anderson aus kurzer Distanz ab (4.), danach war Nikolov passend zur Stelle und Amedick beförderte den Nachschuss aus spitzem Winkel ins Toraus (14.).
Die Eintracht kam erst mit einem ruhenden Ball zur ersten Tormöglichkeit, doch Amedicks Kopfball ging knapp am Lattenkreuz vorbei (17.). Richtig gefährlich wurde es dann in der 31. Minute als die Eintracht nach einer Cottbuser Ecke einen schnellen Gegenangriff einleitete, doch Rodes Schuss wurde gerade noch zur Ecke abgeblockt. Auf der anderen Seite wurde es nur drei Minuten später brandgefährlich. Ein Eckball landete Möhrle vor den Füßen, überrascht spitzelte er das Leder aufs Tor, wo Rode in höchster Not auf der Linie klären konnte. Danach passierte, wie über die meiste Zeit des Spiels nicht mehr viel, sodass sich beide Mannschaften mit einem bis dato leistungsgerechten 0:0 in die Pause verabschiedeten.

Doppelwechsel zur Pause

Nach dem Seitenwechsel brachte Veh Djakpa und Idrissou, die sich bereits eine Viertelstunde vor Halbzeitbeginn warm machten, für Amedick und Lehmann. Dies zog auch eine Systemumstellung mit einer Raute nach sich.
Und zu Beginn war gleich richtig Zug im Spiel. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn tauchten die Frankfurter gefährlich vor dem Tor auf. Köhler flankte einen Freistoß an den linken Torpfosten, wo sich Anderson frei stahl und in die Mitte köpfte, doch hier kam Hoffer nicht mehr an den Ball, um diesen im leeren Tor unterzubringen. Der nächste Freistoß brachte wieder Gefahr, Idrissous Kopfball landete aber in Kirschbaums Armen.

Rodes starke Aktion brachte Führung

In der 69. Minute dann die ersehnte Führung für die Hessen. Rode wurde am Strafraumeck angespielt, legte sich den Ball dann aber zu weit vor, kämpfte dennoch, sprintete dem verloren geglaubten Leder hinterher und spielte ihn von der Torauslinie in den Rücken der Abwehr, von wo aus Hoffer zum 1:0 vollstreckte.
Ab der 79. Minute mussten die Gäste nur noch mit zehn Mann auskommen. Rode kämpfte sich mit einer leichten, aber guten Körpertäuschung auf der rechten Außenbahn an Adlung vorbei, der sich nach seinem Stellungsfehler nur noch mit einem Foul zu helfen wusste. Dies konnte Schiedsrichter Schriever nur mit der Gelb-Roten Karte ahnen.
Kurz darauf versuchte es Jung mit einem Distanzschuss, welcher nur knapp über die Latte flog. Jung war es dann auch wieder, der in der 89. Minute nach einem Konter Kirschbaum mit einem abgefälschten Schuss prüfte, doch der Energie-Torwart lenkte ihn noch um den Pfosten. Nur eine Minute später hätte Hoffer den Deckel zu machen können. Nach einem Eckball der Cottbuser war Kirschbaum mit in den Frankfurter Strafraum aufgerückt. Die Eintracht kam in Ballbesitz, leitete einen Konter in Richtung des leeren Tores ein, doch als sich Hoffer am letzten Abwehrspieler vorbei kämpfen wollte, verlor er das Leder und ließ die Partie weiter offen.
Deshalb hieß es in den letzten Sekunden noch einmal Luft anhalten, als eine hohe Hereingabe der Cottbuser dafür sorgte, dass vier Gäste frei vor Nikolov standen. Der Odenwälder behielt Nerven und pflückte das Leder am Elfmeterpunkt vom Himmel. Damit hielt er den 1:0 Arbeitssieg fest.

Nach den Siegen von Fürth (2:0 in Duisburg), Paderborn (3:0 in Aachen) und Düsseldorf (5:0 in Karlsruhe) zog die Eintracht gleich und bleibt damit weiterhin auf dem 2. Tabellenplatz. Am Montag steht noch das letzte Duell der Top-6-Mannschaften an, wenn der TSV 1860 München den FC St. Pauli empfängt.
Weiter mit dem Aufstiegskampf geht es kommenden Sonntag, wenn die Frankfurter Eintracht beim FC Hansa Rostock zu Gast ist (11.03., 13:30 Uhr).

(André Eichhorn)

TABELLE

1 SpVgg Greuther Fürth
2 Eintracht Frankfurt
3 Fortuna Düsseldorf
4 FC St. Pauli
5 SC Paderborn
6 TSV München 1860
7 1. FC Union Berlin
8 Eintracht Braunschweig
9 Dynamo Dresden
10 MSV Duisburg
11 VfL Bochum 1848
12 FC Ingolstadt 04
13 FSV Frankfurt 1899
14 FC Energie Cottbus
15 FC Erzgebirge Aue
16 Karlsruher SC
17 Alemannia Aachen
18 Hansa Rostock

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