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Zum Heimspielauftakt trennten sich die beiden Bundesligaabsteiger Eintracht Frankfurt und FC St. Pauli 1:1 (0:1) unentschieden. Den Führungstreffer für die Gäste erzielte Bartels (38.). Für die Eintracht traf abermals Meier (78.).

Eintracht-Trainer Armin Veh nahm gegenüber dem Auswärtssieg bei der SpVgg Greuther Fürth gezwungenermaßen eine Änderung in der Startformation vor. Für den zum VfL Wolfsburg gewechselten Marco Russ brachte er Ricardo Clark.
Die Eintracht wollte direkt zu Beginn zeigen, dass sie die Hausherren sind und kam bereits nach zwei Minuten zu ihrer ersten kleinen Chance. Doch der Schuss von Hoffer wurde abgefälscht. Dies sollte vorerst auch die einzige Möglichkeit der Frankfurter bleiben, denn während die Eintracht es mit Kombinationsspiel versuchte, baute St. Pauli mit schnellem Direktpassspiel auf Konter und kam somit auch zu seinen Chancen. Kalla köpfte am Tor vorbei (10.), Boll schoss links daneben (17.) und Bartels hatte die beste Möglichkeit in der 20. Minute, sein Kopfball flog nur knapp über die Querlatte. Die Gäste gaben weiter Gas und ließen den Hessen nur wenige Chancen zur Entfaltung. Naki setzte sich in der 26. Minute auf der rechten Seite glücklich durch, zog in den Strafraum und spielte überlegt in den Rückraum auf Takyi, der das Leder in den Frankfurter Abendhimmel beförderte.
Nach einer halben Stunde zeigte die Eintracht, dass sie noch im Spiel ist. Erst warf sich am rechten Strafraumeck ein Verteidiger in den Schuss von Caio. Von dort prallte das Leder jedoch zu Jung in den Strafraum, der aus spitzem Winkel und vollem Lauf abzog, doch abermals sprang ein Hamburger in den Schuss und verschonte seinen Schlussmann vor einer Parade. Der darauf folgende Eckball landete bei Djakpa, der es mit einem satten Schuss versuchte, dieser blieb im Strafraum bei Caio hängen, der es mit einem Schlenzer probierte und damit Pauli-Torwart Tschauner zu einer Glanzparade einlud.
Die Eintracht hatte also gerade zurück in die Partie gefunden, da fiel auf der Gegenseite der überraschende Treffer für die Gäste. Ein gefühlvoller Pass von Boll an Kessler vorbei landete bei Bartels, der am Fünfmeterraum nur noch einschieben musste (38.).
Zur Pause nahm Veh eine personelle Veränderung vor und brachte den Siegtorschützen aus der vergangenen Woche Matmour für Caio.
Die Eintracht kam kämpferisch aus der Kabine und erzielte direkt den Ausgleichstreffer durch Hoffer per Kopf. Das Tor wurde aber von Schiedsrichter Kinhöfer auf Grund einer nicht wirklich aufzulösenden Abseitssituation aberkannt (49.). Man ließ sich davon aber nicht einschüchtern und machte weiter Druck auf das Tor der Gäste. Djakpa setzte sich auf der rechten Seite hervorragend durch, flankte auf Meier, der köpfte, doch Tschauner lenkte das Leder reaktionsschnell über die Latte (56.). In der Folge verflachte die Partie, da St. Pauli nun noch mehr aus der Defensive heraus agierte und äußerst kompakt stand. Um diese zu knacken, brachte Veh zunächst Fenin für Hoffer (63.) und dann Gekas für Lehmann (74.).
Es dauerte bis zur 77. Minute als Rode von der Strafraumgrenze knapp links am Gehäuse von Tschauner vorbei schoss. Rode war dann auch der Initiator des Ausgleichs. Seine Hereingabe von der linken Seite klärte Boll genau zu Meier, der das Leder kompromisslos volley unhaltbar ins linke untere Eck drosch (84.). Die Frankfurter riskierten mehr und wollten den Siegtreffer. Damit luden sie die Hansestädter noch mal zu einer gefährlichen Chance ein, doch Kalla’s Schuss ging glücklicherweise nur neben den Pfosten.
Mit diesem leistungsgerechten Unentschieden vor 16.500 Zuschauern komplettiert die Eintracht die Tabelle nach dem 2. Spieltag und belegt den 5. Platz. Am kommenden Wochenende setzt die Liga wegen der DFB-Pokalspiele aus. Hier müssen die Adlerträger beim Hallescher FC antreten.
Eintracht-Trainer Veh:
"Wir hatten in der ersten Halbzeit einfach keinen Zugriff auf das Spiel. Wir haben nicht den Fußball nach vorn gespielt, den wir uns unter der Woche erarbeiten. Es fehlt noch im Mittelfeld die Sicherheit und es wird noch etwas Zeit brauchen bis wir hinten sicherer stehen. Dann können wir auch mehr für Überraschungen im Spiel nach vorn sorgen.
In der zweiten Halbzeit haben wir ebenfalls noch nicht den Fußball gespielt, den ich sehen will. Es gab noch zu viele hohe Bälle, wir müssen mehr durchdrücken können. Aber dennoch haben wir in der zweiten Halbzeit richtig Gas gegeben, das Herz war da."
(André Eichhorn)
| 1 | SpVgg Greuther Fürth |
| 2 | Eintracht Frankfurt |
| 3 | Fortuna Düsseldorf |
| 4 | FC St. Pauli |
| 5 | SC Paderborn |
| 6 | TSV München 1860 |
| 7 | 1. FC Union Berlin |
| 8 | Eintracht Braunschweig |
| 9 | Dynamo Dresden |
| 10 | MSV Duisburg |
| 11 | VfL Bochum 1848 |
| 12 | FC Ingolstadt 04 |
| 13 | FSV Frankfurt 1899 |
| 14 | FC Energie Cottbus |
| 15 | FC Erzgebirge Aue |
| 16 | Karlsruher SC |
| 17 | Alemannia Aachen |
| 18 | Hansa Rostock |