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1. Spieltag

23.08.2014 Sa, 15:30
Eintracht Frankfurt
SC Freiburg
1 : 0

1:0 - Eintracht landet knappen Auftaktsieg gegen Freiburg

Die Eintracht hat am 1. Spieltag der neuen Bundesligasaison den SC Freiburg vor heimischem Publikum mit 1:0 (1:0) geschlagen. Das goldene Tor zum Sieg erzielte Neuzugang Haris Seferovic bereits in der 15. Minute.

Haris Seferovic traf zum 1:0-Siegtreffer gegen den SC Freiburg

Zum Saisonstart in der Bundesliga bot der neue Eintracht-Trainer Thomas Schaaf exakt die Mannschaft auf, die vor einer Woche in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Regionalligist Viktoria Berlin (2:0) bestand. Kapitn Kevin Trapp htete das Tor, die Innenverteidigung bestand aus Marco Russ und Bamba Anderson, die von Aleksandar Ignjovski (rechts) und Constant Djakpa (links) auf den Auenpositionen flankiert wurden. Im defensiven Mittelfeld agierten Neuzugang Makoto Hasebe und Martin Lanig, die offensive Mittelfeldreihe im 4-2-3-1-System wurde von Nelson Valdez (rechts), Takashi Inui (zentral) und Chelsea-Leihgabe Lucas Piazon gebildet. In der Sturmspitze verdingte sich Haris Seferovic. Die personelle Aufstellung bedeutete vor allem auch, dass sich Alexander Meier und Carlos Zambrano zunchst auf der Ersatzbank wiederfanden.

Die 46 200 Zuschauer in der prchtig gefllten Frankfurter Commerzbank Arena sahen einen abwartenden Beginn der Adlertrger, die zunchst den mit Marc-Oliver Kempf in der Startelf angetretenen Gsten aus Freiburg den Ballbesitz berlieen. Geduldig und mit zwei Viererketten dicht gestaffelt warteten die Schaaf-Schtzlinge auf den richtigen Moment, um im aggressiv gefhrten Zweikampf die Kugel fr sich zu gewinnen und dann mit Tempo vertikal nach vorne zu spielen.

Die erste gute Torchance hatte die Eintracht jedoch nach einer Standardsituation: Inui trat eine Freistoflanke von rechts in den Strafraum, wo erst Seferovic und dann Lanig im Getmmel zum Abschluss kamen beide Schsse wurden jedoch von der Freiburger Defensive geblockt (8.). Auf der Gegenseite verfehlte Jonathan Schmid mit einem Dropkick aus 16 Metern das Tor von Kevin Trapp nur knapp (11.).

Seferovic besorgt frhe Eintracht-Fhrung

Der erste schnell vorgetragene Spielzug der SGE brachte dann gleich die schnelle Fhrung: Der auffllige Inui legte den Ball mit einem leichten Touch gefhrlich in den Sechzehnmeterraum, wo die durchgestarteten Piazon und Valdez mehrere Gegenspieler banden; Nutznieer war Seferovic, der das Spielgert mit etwas Glck von Piazon durchgesteckt bekam und aus spitzem Winkel sehenswert ins lange Eck vollendete SC-Keeper Roman Brki war ohne Abwehrchance (15.).

In der Folge versuchten die zuvor recht ballsicheren Gste, den Schaden durch die schnelle Eintracht-Fhrung zu reparieren, kamen gegen den diszipliniert auftretenden Deckungsverbund aber lange nicht zum Abschluss in der Gefahrenzone. Erst in der 34. Spielminute zog Mike Frantz im Strafraum mal ab, sein Schuss wurde aber im letzten Moment noch entscheidend zur Ecke abgeflscht. Nennenswerte Torchancen waren ansonsten auf beiden Seiten lange Mangelware.

In der 39. Minute bot sich der SGE dann die groe Mglichkeit zum zweiten Treffer: Seferovic gewann gegen den indisponierten Mehmedi an der Mittellinie den Ball und auf einmal lief der Konter mit fnf Eintrachtlern gegen zwei Freiburger. Doch im Strafraum vergaben sowohl Inui (geblockt) als auch Piazon (ber das Tor) ihre guten Einschussmglichkeiten.

SGE verdient sich knappe Pausenfhrung

Nach 45 Minuten blieb es beim knappen 1:0-Pausenstand, den sich die Eintracht durch eine disziplinierte Spielweise und ihre letztliche Mehrzahl an klaren Torchancen verdiente. Die Gste aus dem Breisgau hatten zwar mehr Spielanteile, lieen aber vor allem die Przision im letzten Drittel des Spielfelds vermissen.

Die zweite Halbzeit begannen beide Teams dann weniger abwartend als noch im ersten Durchgang: Erst zog der frisch eingewechselte Felix Klaus einen Freisto von links direkt aufs Tor Trapp packte sicher zu dann zog Inui von rechts in den gegnerischen Sechzehner und traf mit seinem Schussversuch aus spitzem Winkel das Auennetz (47.). Ein Distanzschuss von Oliver Sorg ging berdies deutlich am Gehuse vorbei (50.).

Die Abschlsse mehrten sich jetzt bei beiden Mannschaften: Als nchstes war wieder mal Seferovic dran, der sich wie versprochen in jedem Zweikampf aufrieb und schnell den Torabschluss suchte; sein Versuch nach gelungenem Inui-Pass aus ber 20 Metern war jedoch etwas berhastet und strich klar am Kasten von Brki vorbei (53.). Ganz stark zeigte sich dann wiederum auf der anderen Seite Kevin Trapp, der gegen den pltzlich frei vor ihm auftauchenden Schmid schnell zur Stelle war und klasse parierte (56.) die linke Abwehrseite der Eintracht war da unaufmerksam.

Zweite Halbzeit beginnt chancenreich auf beiden Seiten

Und weiter ging es mit guten Gelegenheiten: Inui startete einen Lauf ber die link Seite und flankte im rechten Moment in die Mitte, wo Valdez zum Kopfball kam, Brki das Leder aber gerade so von der Linie kratzte (57.). Im Gegenzug hatten die Adlertrger Glck und konnten sich erneut beim glnzend reagierenden Trapp bedanken, der einmal mehr gegen den durchbrechenden Schmid zur Stelle war (59.).

Mitte der zweiten Hlfte brachte Thomas Schaaf erst Zambrano und dann Meier fr Lanig und Inui in die Partie, um neue Impulse ins Eintracht-Spiel zu bringen. Freiburg blieb der harte Gegner, der immer wieder in der Lage war, sich schnell nach vorne zu kombinieren und sptestens in diesem Spielabschnitt auch sehr gute Tormglichkeiten verzeichnen konnte. Da konnte gerade der etatmige Abwehrchef Zambrano nicht schaden.

Je mehr Spielzeit verging, umso mehr drngten die Freiburger in die gegnerische Hlfte und prsentierten dabei auch in den direkten Duellen giftiger und williger. Die Adlertrger hielten aber weiter dagegen und kamen auch zur nchsten Chance: Eine Flanke von Ignjovski fand Meier in der Mitte, der mit seinem platzierten Kopfball aus zwlf Metern an Brki scheiterte (72.).

Freiburg drngt in der Schlussphase aber die SGE bleibt standhaft

Sptestens ab der 80. Minute warfen die Gste alles nach vorne und hatten durch Schuster nach einer Freistoflanke von Kerk eine gute Chance aber wieder einmal war Trapp zur Stelle (83.). Kurz darauf vergaben Piazon und der ebenfalls eingewechselte Johannes Flum fr die SGE bei einem Konter die Riesenmglichkeit zum 2:0, als sie im Verbund an Brki und dem Auennetz scheiterten (85.).

Da die Gastgeber es schafften, in den hei umkmpften Schlussminuten die Freiburger aus dem eigenen Strafraum fernzuhalten, blieb es am Ende beim nicht unverdienten 1:0-Auftakterfolg der SGE. Zwar offenbarte das Team noch einige Abstimmungsprobleme im Offensivspiel, zeigte sich dafr aber vom Anpfiff weg in der Defensive hchst diszipliniert und konzentriert und lie so nur wenige Chancen des Gegners zu.

Nach diesem erfolgreichen Start in die Bundesligasaison 2014/15 ist die Eintracht am nchsten Samstag (15:30 Uhr) beim VfL Wolfsburg zu Gast.

Eintracht Frankfurt 2014