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Geburtstag

Happy Birthday, Langer!

Heute vor 30 Jahren wurde in Buchholz in der Nordheide ein Kurzer geboren, der Jahre später als „Der Lange“ im deutschen Fußball Karriere machen sollte. Mit acht ging der Lütte – von Mutter und Papa Meier auf „Alexander“ getauft - zur JSG Rosengarten, landete via TuS Nenndorf und TSV Buchholz beim HSV.

Herzlichen Glückwunsch, Langer, bleib so, wie du bist!!! Herzlichen Glückwunsch, Langer, bleib so, wie du bist!!!

Da war er 12 und blieb bis auf eine Auszeit beim MSV Hamburg zunächst auch am Volkspark. Mit 18 ging er – als Profi – auf Leihe zum St. Pauli und feierte dort sein Bundesliga-Debüt, ausgerechnet im Derby gegen den HSV wurde er in der 78. Minute beim Stand von 0:4 eingewechselt. Aber der Lange ist hart im Nehmen.

Der Beginn einer langen Freundschaft

In der folgenden Saison – Pauli war leider abgestiegen – blieb er beim Kiezclub und entging mit Glück, Geschick oder einem guten Draht zu Trainer Dietmar Demuth der Auftaktniederlage zum Saisonstart, einer 4:0-Schlappe gegen Eintracht Frankfurt. Ob der Hamburger Jung da schon ahnte, wo er eigentlich hingehörte? Die Adler stiegen am Saisonende sensationell mit einem 6:3 in die Bundesliga auf, Alex kehrte für eine Saison zum HSV zurück. In der kommenden Spielzeit wechselte er dann – endlich – zur leider wieder abgestiegenen SGE, erst auf Leihbasis und später fest. Das war 2004 und er kam in allen 34 Spielen zum Einsatz – übrigens als einziger im Kader der SGE. Gleich in seinem ersten Spiel für die Eintracht traf er beim 1:1 in Aachen und steuerte insgesamt neun Treffer zum sofortigen Wiederaufstieg bei, auch im letzten Saisonspiel netzte er gegen Burghausen. Es war der Beginn einer langen Freundschaft und wenn er seinen aktuellen Vertrag (bis 2014) erfüllt, was wir doch mal alle stark hoffen wollen, dann hat er ein Drittel seines Lebens als Frankfurter verbracht.

Tore, Tore, Tore

Der Lange ist einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler Deutschlands, das hat er immer und immer wieder bewiesen. Einzig Verletzungen konnten ihm seinen Stammplatz nehmen, so zum Beispiel in der Saison 2007/08, ansonsten war er unter jedem Eintracht-Trainer gesetzt und machte seine Buden. Aktuell mehr denn je, letzte Saison wurde er Torschützenkönig der 2. Liga (17 Treffer) und die 11 Bundesliga-Tore der aktuellen Hinrunde sind schon jetzt die persönliche Saison-Bestleistung von Alex Meier „Fußballgott“, der endlich die Anerkennung genießen darf, die er verdient. Die User von bundesliga.de wählten ihn gerade erst zum Spieler der Hinserie. Nicht, daß er darauf allzu großen Wert legt, im Showbusiness Bundesliga ist Meier ein angenehm zurückhaltender Zeitgenosse, dem der Team-Erfolg am wichtigsten ist.

Meiermi Vice

Dafür legt er gerne und regelmäßig Sonderschichten im Torschusstraining ein, nicht selten bis lange nach Einbruch der Dämmerung und unter flehenden Blicken des eingespannten Torhüters. Aber Fleiß und Bodenständigkeit zahlen sich aus und sowohl letzte als auch diese Saison führte der Lange die Eintracht hie und da auch mal als Mannschaftskapitän auf den Platz, was ihm einen weiteren Schub gegeben haben dürfte. Der Florida-Fan verbringt nahezu alle Urlaube in seiner Lieblingsstadt Miami, unlängst war Super-Meier in der Bunten („Männer mit Sixpacks“) beim dortigen sonnenbaden abgebildet. Sonny Crocket und Ricardo Tubbs, zieht Euch warm an, denn ab jetzt heißt es „Meiermi Vice“ und es wird scharf geschossen. Jedenfalls auf die Tore der Eintracht-Gegner!

Der Lange und die 30

  • Sein 30. Liga-Spiel als Profi war zeitgleich Meiers erstes für die Eintracht und er traf prompt (1:1 in Aachen).
  • Sowohl sein 30. Tor für die Eintracht (BL & 2. BL) als auch den 30. Bundesliga-Treffer (alle für die SGE) erzielte er in der Saison 2009/10 – beim 2:0 Sieg in Freiburg und beim 3:3 in Mainz.
  • In seinem 30. Bundesliga-Spiel für die Eintracht erzielte der Lange standesgemäß ein Tor – das 1:0 beim VfB Stuttgart (2:0-Auswärtssieg).
  • Bei der Eintracht hat AM insgesamt 30 Gelbe Karten gesehen (233 BL- & 2. BL-Spiele), im Schnitt sieht er also knapp alle acht Spiele den gelben Karton.
  • Noch nie konnte Alex am 30. Spieltag einer Saison netzen. Also, Alex, diese Saison geht’s am 30. Spieltag gegen Schalke!
  • Nach dem nächsten Meier-Treffer sind es „nur“ noch 30 bis zu seinem 100. Eintracht-Tor. Experten rechnen am 30. Spieltag der kommenden Saison 2014/15 damit.
  • AM hat einen Riesenanteil daran, dass die Eintracht aktuell 30 Punkte hat!

Herzlichen Glückwunsch, Langer, bleib so wie du bist!!!

(Quellen: Wikipedia --- fussballdaten.de --- transfermarkt.de)

Holger Ruhl 17.01.2013


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