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Eintracht Frankfurt vs. Bayer 04 Leverkusen

„Wissen um die Schwere der Aufgabe!“

In der heutigen Pressekonferenz vor dem ersten Heimspiel der neuen Saison 2012/13 gegen Bayer Leverkusen (Samstag, 25. August, 18:30 Uhr) gab es einige Fragen zum Spiel. Wir haben kurz zusammengefasst, was Cheftrainer Armin Veh zu sagen hatte.

Herr Veh, wie groß ist die Lust, dass es jetzt endlich wieder losgeht?
Normalerweise ist das bei mir so, dass ich erst am Tag vor dem Spiel, manchmal sogar erst am Spieltag selbst, eine gewisse Anspannung verspüre. Aber ehrlich gesagt, obwohl ich schon so lange dabei bin, habe ich jetzt schon ein leichtes Kribbeln im Bauch. Aber auch die Spieler freuen sich, wieder in der höchsten deutschen Spielklasse zu spielen und sich dort jede Woche beweisen zu können.

Wie schätzen Sie den Gegner ein?
Bayer Leverkusen ist in der oberen Tabellenhälfte anzusiedeln, die Ziele des Vereins sind die internationalen Plätze und die Meisterschaft. Wir wissen um die Schwere der Aufgabe und müssen daher hochkonzentriert und mit viel Freude in die Partie gehen. So kann man, gerade im eigenen Stadion, zeigen, dass auch Vereine wie Bayer Leverkusen zu schlagen sind.

Sie sind gewarnt vor Leverkusens starker Offensive. Wie wollen Sie dagegen vorgehen?
Ja, auch Bayer hat eine gute Vorbereitung hinter sich und hatte keine Verletzten zu beklagen. Sie haben eine gute Mannschaft mit vielen schnellen Spielern und, soweit ich weiß, war Bayer in den letzten Spielen hier in der Commerzbank-Arena auch immer recht erfolgreich. Wir wissen, dass wir auf einen schweren Gegner treffen und müssen daher mit viel Disziplin und Leidenschaft auftreten. Wir dürfen aber unsere Stärken nicht außer Acht lassen, uns nicht zurückziehen und auf eine Konterchance warten. Auch wenn Leverkusen vom Kader her besser besetzt ist, im Fußball spielt auch die Tagesform eine große Rolle.

Was haben Sie sich für die Saison vorgenommen?
Als Aufsteiger ist das oberste Ziel immer, die Klasse zu halten. Wir wollen so viele Mannschaften wie möglich hinter uns lassen und so die Klasse halten.

Was sagen Sie zur langen Vorbereitung?
Die 7 ½-wöchige Vorbereitung war eine lange Vorbereitung, aber wir hatten auch lange Urlaub. Ich hatte während der gut sieben Wochen nie das Gefühl, dass es zu lange ist. Wir haben eine gute Vorbereitung ohne Verletzte und mit guten Fitnesswerten hinter uns. Die Problematik, dass Bamba so lange krank war und Demidov Trainingsrückstand hat, war mir ja bereits vorher bekannt, das kann man nun mal nicht ändern.

Wie wichtig sind denn die Ergebnisse der Testspiele aus der Vorbereitung?
Man darf das Hauptaugenmerk nicht auf die Testspielergebnisse legen. Testspiele dienen uns in erster Linie dazu, zu sehen, wie gut das Zusammenspiel der Mannschaft funktioniert, die Ergebnisse sind dabei eher zweitrangig.

RUW 23.08.2012

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