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Stadionmagazin

Oczipka: "Das Konzept der Eintracht hat mich überzeugt"

Über Facebook und Twitter bestand die Möglichkeit, unserem Newcomer Bastian Oczipka aus Leverkusen Fragen zu stellen. Wir haben 22 Fragen ausgewählt, Bastian nahm sich nach einer Trainingseinheit Zeit, diese zu beantworten.

Oczipka: "Das Konzept der Eintracht hat mich überzeugt." Oczipka: "Das Konzept der Eintracht hat mich überzeugt."

Bastian, wo siehst du deine Stärken, wo siehst du noch Verbesserungsbedarf?
Fragen dieser Art, über sich selbst, sind immer schwierig zu beantworten, der Trainer wäre da, glaube ich, der bessere Ansprechpartner.

Wer war dein härtester Gegenspieler?
Mein direkter härtester Gegenspieler war Farfan, aber Messer war auch nicht so schlecht. :-)

Dear Bastian, welcome to Frankfurt! Schön, dich hier zu haben. Denkst du, dass das Ziel „Klassenerhalt“ zu tief angesetzt ist?
Als Aufsteiger ist das erste Ziel natürlich immer der Klassenerhalt. Aber wenn die Saison dann doch besser verläuft, haben wir natürlich auch nichts dagegen.

Wie hast du die Sommerpause verbracht?
Ich habe Urlaub in Ibiza und Miami gemacht, aber mich dabei auch fit gehalten – jeden Morgen stand erst einmal eine Runde Joggen am Strand an. Nach dem Urlaub habe ich mich dann um eine Wohnung gekümmert und meinen Umzug nach Frankfurt organisiert.

Hat deine Trikotnummer (6) eine bestimmte Bedeutung?
Als ich noch bei St. Pauli gespielt habe, hatte ich auch schon die „6“ auf dem Trikot – für mich lief es da sehr gut. Deshalb habe ich die Nummer hier bei der Eintracht übernommen.

Aus welchem Grund bist du nach Frankfurt gewechselt?
Das Konzept von Trainer Armin Veh und Sportdirektor Bruno Hübner, wie sie sich die Zukunft hier bei der Eintracht vorstellen, hat mich sehr überzeugt. Außerdem finde ich, dass Frankfurt eine coole Stadt ist, mit einem super Stadion und tollen Fans.

Was ist es für ein Gefühl, ausgerechnet das erste Heimspiel beim neuen Verein gegen den Ex-Verein zu bestreiten?
Es ist natürlich schon ein komisches Gefühl, wenn man bis vor ein paar Wochen noch mit der alten Mannschaft zusammen trainiert und gespielt hat. Aber ich freue auf das Spiel und darauf, meine alten Teamkollegen wieder zu sehen.

Wie siehst du deine Chancen auf einen Stammplatz?
Ich hoffe sehr, direkt spielen zu dürfen. Aber für jeden Einzelnen der Mannschaft gilt es, sich jede Woche im Training neu zu beweisen, am Ende entscheidet der Trainer wer auf dem Platz steht.

Wie bist du eigentlich zum Fußball gekommen?
Ich habe im Alter von vier Jahren mit dem Fußballspielen angefangen. Mein Vater und mein Bruder haben auch beide in meinem Jugendverein gespielt, so bin ich dazu gekommen. Schon in der E-Jugend wurde ich dann von einem Scout entdeckt und kam so zu Bayer Leverkusen.

Wer war dein größtes Idol während deiner Jugend?
Als ich noch ziemlich jung war, aber schon bei Leverkusen gespielt habe, fand ich Zé Roberto überragend. Da war ich natürlich sehr stolz, ihm die Hand schütteln zu dürfen. Als ich später dann auch noch gegen spielen durfte, ging für mich schon ein kleiner Traum in Erfüllung.

Was glaubst du, ist die beste Taktik gegen deinen Ex-Verein, Bayer Leverkusen?
Leverkusen ist eine sehr spielstarke Mannschaft, deshalb empfehle ich hinten wie eine Mauer zu stehen und vorne auf die Torgarantie von Alex Meier zu bauen ;-)

Zu welchem deiner Ex-Kameraden hast du noch am meisten Kontakt?
Zu Stefan Reinartz, mit ihm habe ich schon in der E-Jugend zusammen gespielt..

Mit wem hast du dir im Trainingslager das Zimmer geteilt, neben wem sitzt du im Bus und mit wem verstehst du dich am besten?
Auf dem Zimmer bin ich mit Stefano Celozzi, im Bus sitze ich neben Martin Lanig und um kein Detail auszulassen, gegenüber sitzt Stefan Aiger, schräg gegenüber Kevin Trapp. Wir verstehen uns alle ganz gut, wir haben hier eine richtig gute Truppe.

Hast du brasilianische Vorfahren? Dein Auftritt gegen Valencia lässt das vermuten ;-)!
Wenn, dann ist das eher der oberschlesische Spielstil – mein Opa kommt von dort.

Was glaubst du, ist mit der Eintracht möglich und wie lauten deine persönlichen Ziele?
Mein persönliches Ziel ist es natürlich Stammspieler zu sein und mich durchzusetzen. Unser Ziel als Mannschaft ist es, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und uns jedes Jahr ein bisschen höher anzusiedeln.

Was war das für ein Gefühl, als du in der Commerzbank-Arena gegen Valencia zum ersten Mal für die Eintracht gespielt hast?
Das war natürlich ein tolles Gefühl. Ich freue mich allerdings schon richtig darauf, das erste Mal vor ausverkauftem Publikum zu spielen.

Hast du schon mal „Äbbelwoi“ probiert?
Nein, habe ich noch nicht.

Hast du dich in Frankfurt schon eingelebt?
Ja, ich habe mich schon sehr gut hier eingelebt. Ich habe in der Sommerpause eine schöne Wohnung in Frankfurt gefunden und doch schon einiges kennen gelernt.

Was machst du in deiner Freizeit?
Ich habe wie viele meiner Mannschaftskollegen auch, einen Hund, mit dem ich oft nach draußen gehe. Vor kurzem haben wir uns alle, samt Hunden zum Essen getroffen. Ansonsten gehen wir öfter mal zusammen essen.

Ist es vom Umfeld und der Stadt her, hier in Frankfurt, ein großer Unterschied zu Leverkusen?
Leverkusen kann man nicht wirklich als Stadt bezeichnen. Aber Köln ist ja direkt daneben und so ähnlich wie Frankfurt, auch eine größere Stadt.

Auf welchen Gegenspieler freust du dich in dieser Saison am meisten?
Auf Stefan Reinartz, dadurch dass wir uns schon so lange kennen und so lange zusammen gespielt haben, ist es immer wieder witzig gegen ihn zu spielen.

Mit welchem Leverkusener würdest du heute gerne das Trikot tauschen?
Naütrlich mit Stefan Reinartz. Das wäre dann, nach einem Nürnberg-Trikot, das zweite von ihm.

Ganz herzlich möchten wir uns bei den zahlreichen Fans bedanken, die uns über Facebook und Twitter Interview-Fragen an Bastian Oczipka eingereicht haben. Schon aus Platzgründen konnten wir unserem Neuzugang leider nur eine kleine Auswahl dieser Fragen stellen, haben uns aber sehr über die rege Beteiligung gefreut. Vielen Dank dafür!

 

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>> Wie ist eigentlich der Eintracht Fan-Katalog 2012/13 entstanden? Zum "Making of" einfach auf das YouTube-Video unten klicken.

22.08.2012

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