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Teil 2: Die 60er Jahre und das Spiel gegen die Eintracht

Spiel gegen Valencia: Freikarten zu gewinnen

Zum letzten Härtetest vor dem Bundesligastart am 24. August empfängt Eintracht Frankfurt am Samstag, den 11. August um 15:30 Uhr den siebenmaligen spanischen Meister Valencia C.F. in der heimischen Commerzbank-Arena.

Gewinne Freikarten für das Valencia Spiel!

Wir lassen auch in unserem zweiten Gewinnspiel-Teil die Spiele gegen den großen FC Valencia Revue passieren.

Während die Leistungen in den frühen 60ern in der Liga eher inkonstant waren, machte der Verein 1961 erstmals international auf sich aufmerksam.
Mit einem Sieg gegen den FC Barcelona im Finale des Messestädte-Pokals holte sich die Mannschaft den ersten internationalen Titel. In der nächsten Saison gelang dieses Kunststück erneut, diesmal setzte man sich gegen Dinamo Zagreb in zwei Spielen durch. In der Saison 1963/64 stand Valencia erneut im Finale des Messestädte-Pokals, damals verlor man jedoch gegen Ligakonkurrent Real Saragossa mit 1:2.

Ende der 60er Jahre kam es zu dem bisher einzigen Aufeinandertreffen von Eintracht Frankfurt und dem FC Valencia. Hier der Spielbericht aus der Frankfurter Rundschau vom 28.06.1969:

Eintracht-Niederlage um Mitternacht

2:4 der Frankfurter im ersten Spiel des Turniers beim FC Valencia

Nach einer ausgezeichneten ersten Halbzeit und einem auf Grund nachlassender Kondition schwächeren zweiten Durchgang verlor die Frankfurter Eintracht in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (Spielbeginn 22.45 Uhr) vor 30.000 Zuschauern ihr erstes Spiel anläßlich des Jubiläumsturniers des FC Valencia im Mestalla-Stadion gegen den spanischen Veranstalter mit 2:4 (1:2). Die Begegnung hatte ein ausgesprochen hohes Niveau und begeisterte die Anhänger des spanischen Tabellenfünften. Lediglich der spanische Schiedsrichter leistete sich einige Ungereimtheiten, von denen in erster Linie die Eintracht betroffen wurde.
So lief einmal Grabowski, der zusammen mit Bellut und Kalb stärkster Frankfurter war, alleine auf das spanische Tor zu, holte zum Schuß aus und wurde gelegt. Als der Elfmeterpfiff ausblieb, pfiffen 30.000 objektive Zuschauer ihren Landsmann im schwarzen Kittel aus. Zu dieser Zeit stand es noch 1:0 für die Frankfurter durch ein Tor von Nickel in der 17. Minute. Nach dem Ausgleich (32.) dauerte es bis zur 47. Minute — der Schiedsrichter hatte aus unerfindlichen Gründen in der ersten Halbzeit zwei Minuten nachspielen lassen — bis das 2:1 für den FC Valencia fiel. In der zweiten Halbzeit mußten die Frankfurter die Mittelfeldarbeit erheblich einschränken, weil die Gastgeber einmal mächtig aufs Tempo drückten und die Eintracht zum anderen konditionell nachließ. Beim Stande von 1:4 gelang Hölzenbein, der seit langer Zeit wieder einmal im Schatten Kalbs stand, eine Minute vor dem Ende, noch das 2:4. Trotz der Niederlage war Trainer Erich Ribbeck mit seiner Mannschaft zufrieden. "Sie war gegenüber dem 0:4 gegen Genua nicht wiederzuerkennen."

Am Samstag trifft die Eintracht auf Sao Paulo, den brasilianischen Klub; am Sonntag setzen Valencia und Sao Paulo den Schlußakkord unter das Dreier-Turnier. Dieses Spiel werden die Frankfurter allerdings nicht mehr erleben, da die Equipe bereits am Sonntagvormittag die Heimreise antritt.

('Frankfurter Rundschau' vom 28.06.1969)

Trainer Erich Ribbeck schickte damals folgende Spieler auf den Platz:
Peter Kunter, Fahrudin Jusufi, Friedel Lutz, Dieter Lindner, Lothar Schämer, Jürgen Kalb, Bernd Hölzenbein, Jürgen Grabowski, Bernd Nickel, Hermann-Dieter Bellut, Helmut Kraus (Heiko Racky).

Gewinnspielfrage zu Teil 2: Wie hießen Eintracht Frankfurts Torschützen bei dem bisher einzigen Aufeinandertreffen beider Mannschaften?

Die Antwort schicken Sie bitte bis zum 03.08.2012 an redaktion(at)eintrachtfrankfurt.de, Stichwort: „Gewinnspiel Valencia Teil 2“.

Gewinner unserer ersten Frage war übrigens Dominik Heger aus Großostheim. Herzlichen Glückwunsch, Dominik!

JS 01.08.2012


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