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Vorstellung der Neuzugänge - Teil 1

Stefan Aigner: Ein Münchner in Frankfurt

In loser Folge stellen wir die Neuzugänge für die Erstliga-Saison 2012/2013 vor. Den Anfang machen wir mit Stefan Aigner, dem bereits am längsten feststehenden Neuzugang.

Stefan Aigner Hier noch im Trikot der Löwen: Stefan Aigner

Schon im Januar dieses Jahres verkündeten die Medien, dass Stefan Aigner seinen beim TSV 1860 München auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Die Eintracht, die zu diesem Zeitpunkt längst ein Auge auf das Eigengewächs der Löwen geworfen hatte, konnte sich seine Dienste schließlich sichern. Am 21. März gab sie offiziell bekannt, dass der Bayer einen Dreijahresvertrag unterzeichnet hatte, der sowohl für die Bundesliga als auch für die zweite Liga gilt. Aigner erklärte dazu, dass er mehrere Angebote vorliegen hatte, aber das Werben seitens der Eintracht durch Sportdirektor Bruno Hübner und Trainer Armin Veh „schon beeindruckend“ war. Dazu ist zu sagen, dass zum Zeitpunkt der Vertragsunterschrift noch nicht feststand, ob die Eintracht den Aufstieg schaffen würde; Aigners weitere Vertragsangebote stammten jedoch überwiegend von Erstligisten.

Sportdirektor Bruno Hübner äußerte sich so zum Transfer: „Stefan ist bereits im Alter von 24 Jahren zum Leistungsträger bei den Löwen geworden, hat aber noch viel Entwicklungspotential nach oben. Er ist ein junger deutscher Spieler, der sein Ziel noch vor Augen hat - er erfüllt genau das Profil von Eintracht Frankfurt.“

Stefan Aigner wurde am 20. August 1987 in München geboren. Bereits als Vierjähriger begann er beim TSV 1860 München mit dem Fußballspielen. Der damals in Giesing nahe dem Stadion an der Grünwalder Straße (dem damaligen „Sechzger“-Stadion) wohnende Aigner durchlief alle Jugend-Mannschaften des TSV.

Nach der A-Jugend wechselte er zur Saison 2006/2007 zum Zweitligisten Wacker Burghausen. Gleich am ersten Spieltag kam der beidfüßige Spieler zu seinem ersten Profieinsatz gegen den Karlsruher SC. Für die Oberbayern erzielte Aigner in 28 Ligaspielen fünf Tore, in drei Pokalspielen traf er einmal.

Im Sommer 2007 wechselte der Münchner zu Arminia Bielefeld, spielte dort zunächst für die zweite Mannschaft in der Oberliga bzw. der NRW-Liga und feierte schließlich am 14. September 2008 sein Bundesliga-Debüt gegen den VfL Bochum. Bis zur Winterpause 2008/2009 folgten vier weitere Kurzeinsätze in Deutschlands höchster Spielklasse. Für Bielefelds zweite Mannschaft lief der Spieler, dem ein großes Kämpferherz attestiert wird, insgesamt 24-mal auf und erzielte dabei zwei Tore.

Zur Rückrunde der Saison 2008/2009 kehrte der von Michael Koppold beratene Profi zu 1860 München zurück. Dort bestritt er bis zum Ende der Saison 2011/2012 weitere 96 Zweitliga-Spiele (23 Tore) und zwei Regionalliga-Spiele (ein Tor). Mit acht Treffern war der Mittelfeldspieler 2009/2010 erfolgreichster Torschütze der Löwen. Die 1860-Fans wählten ihn zum „Löwen der Saison“.

In der abgelaufenen Saison kam der Hobbymotorradfahrer auf 30 Zweitliga- und zwei DFB-Pokal-Einsätze. Er erzielte dabei elf Tore (fünf per Kopf) und bereitete neun weitere vor (zwei davon im Pokal). Damit bewies Aigner erneut, zu den torgefährlichsten Mittelfeldspielern der zweiten Liga zu gehören. Gegen die Eintracht spielte er nur in der Hinrunde - in der Rückrunde fehlte der Blondschopf aufgrund einer Gelb-Sperre -, war dabei aber maßgeblich am Führungstreffer der Löwen gleich in der ersten Minute beteiligt. In der noch bis zum 10. Juni 2012 laufenden Wahl zum „Löwen der Saison“ 2011/2012 ist der Münchner einer von sechs Kandidaten.

Das Internet-Team von Eintracht Frankfurt heißt Stefan Aigner in der Mainmetropole herzlich willkommen und wünscht ihm Gesundheit, viel Erfolg und alles Gute für seine Zeit im Hessenland.

JSä 31.05.2012

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