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Werner Friese wird Torwarttrainer

Der Trainer-Stab von Eintracht Frankfurt ist komplett: Nach Cheftrainer Martin Andermatt und Co-Trainer Armin Kraaz nahmen die Hessen jetzt Werner Friese als Torwart-Trainer unter Vertrag. Der 55 Jahre alte gebürtige Dresdner war in dieser Funktion während der letzten 8 Jahre bei Bayer Leverkusen tätig und wurde mit diesem Team drei Mal Vizemeister. In der Saison 1992/93 arbeitete Friese, der seit 1988 mit seiner Frau und den beiden Kindern in Frankfurt lebt, schon einmal als Torwart-Trainer bei der Eintracht. Damals hieß sein Cheftrainer Dragoslav Stepanovic, mit dem er dann nach Leverkusen wechselte. Friese unterzeichnete einen 1-Jahres-Vertrag bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG. In seiner aktiven Laufbahn spielte Werner Friese von 1962 bis 1968 beim Dresdner SC und von 1968 bis 1979 beim VFB Leipzig, für den er 181 Spiele in der DDR-Oberliga bestritt und mit dem er 1976 DDR-Pokalsieger wurde. 10 Mal stand Friese im Team der „U 21“ der damaligen DDR, bei der Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland war er – ohne je ein A-Länderspiel absolviert zu haben – die Nr. 3 im DDR-Tor. Sein Trainer-Diplom erwarb er 1989 an der Sporthochschule Köln. 1988 kam Friese nach Frankfurt. Hier begann er seine Trainer-Laufbahn beim FSV und später bei Rot-Weiss. Bei der Eintracht arbeitete er damals mit den Torhütern Uli Stein, Thomas Ernst und Oka Nikolov. In Leverkusen betreute Friese u.a. so prominente Torhüter wie Rüdiger Vollborn, Dirk Heinen, Walter Junghans, Jörg Schmadtke, Adam Matysek, Pascal Zuberbühler und Frank Juric. Auch die Cheftrainer, unter denen er bisher arbeitete, waren prominent: Dragoslav Stepanovic (in Frankfurt und Leverkusen), Erich Ribbeck, Christoph Daum, Rudi Völler und kurzzeitig auch Berti Vogts. Sein Ziel in Frankfurt: „Mithelfen, dass die Eintracht sofort wieder aufsteigt“.

28.05.2001

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